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Das haben viele Kritiker geahnt: Genmais in den USA...
Harry Fischer - 3. Jan, 19:55
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Stoppt den Amoklauf der...
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Dienstag, 3. Januar 2012

Fiasko für Gentechnik bahnt sich an

Das haben viele Kritiker geahnt: Genmais in den USA zeigt Resistenzen gegen just die Schädlinge, die durch gentechnische Manipulatuionen bekämft werden sollten, weil Schädlinge resistent gegen ein Bakterium sind. Das wird ein Fiasko für Konzerne wie Monsanto, Syngenta oder Bayer ...

Montag, 28. März 2011

Kampagne gegen Monopole der Saatgutindustrie

Freies Saatgut ist die Grundlage für die Nahrungsmittelproduktion. Weltweit bauen zirka 70 % der Bäuerinnen und Bauern eigenes Saatgut an. Dies ist jedoch längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Derzeit befindet sich die EU-Saatgutgesetzgebung in der Überarbeitung. Diesen Prozess versucht die Saatgutindustrie durch massive Lobbyarbeit zu ihren Gunsten zu beeinflussen.

Internationale Konzerne sind bestrebt, sich durch die Kontrolle über Saatgut, Gentechnik, Patente auf Pflanzen und Tiere, sowie eine Einführung von Nachbaugebühren eine Vormachtstellung zu sichern. Gegen diese Form des Lobbyismus und die zunehmende Monopolisierung durch die Agrarindustrie setzt sich die Saatgut-Kampagne zur Wehr.

Nachdem bereits eine Unterschriftensammlung an den Menschrechtsausschuss des EU-Parlaments übergeben wurde, starten Mitte April Aktionstage zum Thema in Brüssel. Mit Saatgut-Tauschbörsen, Demonstrationen und Vorträgen wollen die Aktivist/innen ihren Forderungen Nachdruck verleihen.

Mehr Informationen

http://www.saatgutkampagne.org/

Dienstag, 26. Oktober 2010

Stoppt den Amoklauf der Atomstromer



Publik-Forum | Strom ohne Atom

Donnerstag, 2. September 2010

Das Praktikum für die Umwelt im Nationalpark Harz

Wernigerode. Jedes Jahr ermöglicht die Commerzbank 50 Studentinnen und Studenten in insgesamt 27 Schutzgebieten zwischen Wattenmeer, Sächsischer Schweiz und Alpen, ein drei- bis sechsmonatiges „Praktikum für die Umwelt“ zu absolvieren. Die Commerzbank sorgt dabei für Unterkunft und ein Praktikantengehalt, der Kooperationspartner Europarc Deutschland, Dachverband der Nationalen Naturlandschaften, übernimmt die fachliche Betreuung.

Bewerben konnten sich StudentInnen aller Fachrichtungen im Internet unter www.praktikum-fuer-die-umwelt.de. Voraussetzung für eine Teilnahme waren Interesse an Ökologie und Öffentlichkeitsarbeit sowie Freude am Umgang mit Menschen. Mit dem „Praktikum für die Umwelt“ dokumentiert die Commerzbank ihr langfristiges Engagement für Bildung und Nachwuchsförderung. Ziel des Projekts ist es, bei den Teilnehmern Verantwortung für die Umwelt zu wecken und das Bewusstsein für ökologische Themen und einen nachhaltigen Umgang mit der Natur zu schärfen.

Commerzbank und Europarc führen das von der UNESCO ausgezeichnete Projekt bereits seit 20 Jahren gemeinsam durch. Seitdem haben über 1.100 Praktikanten in National- und Naturparken sowie Biosphärenreservaten mitgearbeitet. Dabei konnten sie einzigartige Erfahrungen sammeln und ein bundesweites Netzwerk knüpfen. Die Absolventen tragen diese Form von Bildung für nachhaltige Entwicklung in viele Bereiche der Umwelt, Wirtschaft und Politik, denn vielen erleichtert das Praktikum den Einstieg in ihr späteres Berufsleben.

Im Nationalpark Harz sind in diesem Jahr die Commerzbank-Praktikantinnen Stephanie Schubert in Wernigerode, Meike Piepenschneider im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus und Daniela Simart in Sankt Andreasberg eingesetzt.

Tag der Schulen 2010

Eine eindrucksvolle Aktion von Stephanie Schubert war der diesjährige Naturerlebnistag der Schulen rund um den Löwenzahn-Pfad bei Drei-Annen-Hohne am 9. Juni. Der Einladung waren fünf Grundschulen aus dem Landkreis Harz und Braunlage sowie eine Gruppe der Lebenshilfe aus Wernigerode gefolgt. Es werden alljährlich verschiedene Grundschulen der Nationalpark-Region eingeladen, damit jede die Möglichkeit hat, ihren Unterricht mal für einen Tag in die Natur zu verlegen. Insgesamt 13 Ranger, Nationalparkmitarbeiter und -praktikanten begleiteten die 160 Schüler dieses Jahr auf und um den Löwenzahn-Pfad, um die Natur mit allen Sinnen zu entdecken und zu erleben. Eine Klasse untersuchte sehr intensiv das Medium „Wasser“. Es wurden viel kleine Wassertiere, Insekten und Eintagsfliegen gekäschert und in den Becherlupen betrachtet. Vor lauter Forscherdrang verpassten die Schüler fast das Mittagessen… Für eine andere Gruppe war der Barfußpfad ein besonderes Erlebnis. Dort angekommen, wussten die Kinder zunächst nicht, was sie erwarten würde. Schnell und voller Eifer zogen sie ihre Schuhe aus und stellten sich in einer Reihe auf. Zu ihrer Überraschung wurden ihnen die Augen verbunden. „Mit den Füßen sehen“ war für sie eine ganz neue Erfahrung. Mit Lachen und Kreischen ging es im Entenmarsch los. Über Stock und Stein führte sie der Pfad zum größten Highlight für die Kinder, der Wildschweinsuhle. Nach mehrmaligem Durchlaufen des Pfades sahen sie auch genauso aus… Mit schmutzigen Füßen und glücklichen Kindern ging es weiter zur nächsten Station. Das große Tier-Memory forderte das Gedächtnis aller Mädchen und Jungen heraus. Doch schnell wurden die Bildpaare gefunden. Auch kleine Künstler gab es unter den Kindern – das zeigte sich bei der Gestaltung ihrer Farbpalette. Die Hohnewiese stand voller bunt blühender Gräser und Blumen. Die Kinder sammelten eifrig die unterschiedlichsten Farben und klebten sie auf ihre Palette. Jede dieser einzigartigen Farbkombinationen war etwas Besonderes und diente später auch als Erinnerung an einen schönen und sonnigen Schulausflug. Die Erbsensuppe von Kukki und die Brause vom Brockenwirt schmeckten den Schülern nach ihren vielen Erlebnissen sehr gut.

http://www.nationalpark-harz.de Ihre Spende für uns: http://www.gfn-harz.de Klimafreundliches Suchen: //de.forestle.org/index.php

Montag, 15. Februar 2010

Am 24. April bundesweit gegen Atomkraft

Der 24. April wird zu einem gigantischen Protest-Tag gegen die weitere Nutzung der Atomenergie. In Ahaus (NRW) wird am Atommüll-Lager demonstriert: Das AKW Biblis (Hessen) wird umzingelt. Ein Anti-Atom-Teck aus dem Wendland bewegt sich schon ab dem 21. April in Richtung AKW Krümmel (Schleswig-Holstein) und kommt dort am 24.4. an. Und schließlich erstreckt sich an diesem Tag die Aktions- und Menschenkette vom AKW Brunsbüttel über Hamburg bis nach Krümmel.

Überall wird intensiv an Mobilisierungsmaterial, Webseiten und Aktionskonzepten gearbeitet. Wir bekommen sehr viele Anfragen zur Menschenkette, die wir noch nicht alle konkret beantworten können, weil vieles gerade im Entstehen ist. Alles, was es bisher an Informationen gibt, findest Du hier: http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/menschenkette

Den Aufruf zur Aktions- und Menschenkette mit allen bisherigen UnterzeichnerInnen findest Du hier: http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/menschenkette/aufruf.html

Infos zu Ahaus: http://www.kein-castor-nach-ahaus.de/aktionen/tschernobyldemo/

Infos zum Treck Gorleben-Krümmel: http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&baum2=1&baum3=1&artikel=156

NABU und BUND: Verzicht auf Streusalz

Goslar. Erneuter Schnee und immer noch Glatteis auf den Gehwegen bedeuten Rutschgefahr – ein erhöhtes Haftungsrisiko für Grundstücksbesitzer, die für die Sicherheit auf ihren Bürgersteigen verantwortlich sind. Kein Wunder, dass Streumittel zurzeit Hochkonjunktur haben. So auch das Streusalz, das wegen seiner umweltbelastenden Auswirkungen nur in Sonderfällen in Wohngebieten verwendet werden sollte.

Die negativen Auswirkungen von Streusalz sind vielfältig: Das Salz gelangt über den Boden in die Pflanzen und verändert dort den Nähstoffhaushalt. Die Folgen zeigen sich oft erst im Frühjahr und Sommer, wenn salzgeschädigte Straßenbäume trotz ausreichender Niederschläge allmählich vertrocknen. Nicht nur Pflanzen leiden unter dem Salz. Viele Tiere entzünden sich am Streusalz die Pfoten – für viele Hunde ist der Winter daher eine Qual. Außerdem kann das Salz zur Versalzung des Grundwassers beitragen. Neben den ökologischen Folgen verursacht Streusalz auch ökonomische Schäden wie die Korrosion an Brücken und Fahrzeugen.

Diese Probleme können vermieden werden: Die Naturschützer empfehlen daher Privathaushalten, Städten und Gemeinden die Verwendung von salzfreien, abstumpfenden Streumitteln wie Granulaten, Split, Sand oder Kies. Im Handel gibt es vom Umweltbundesamt (UBA) getestete Produkte. Das UBA hat für Streumittel, die bestimmte ökologische Anforderungen erfüllen, das Umweltzeichen „Der Blaue Engel – weil salzfrei“ vergeben.

Verantwortungsvolle Bürger und Bauamtsleiter sollten beim Kauf von Streugut auf das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“ achten. Die Produkte sowie die Kriterien für die Vergabe des Umweltzeichens können unter www.blauer-Engel.de abgerufen werden. Eine umweltschonende Glättebekämpfung kann sogar die Geldbörse schonen: Das Streugut sollte zusammengekehrt und für den nächsten Einsatz aufbewahrt werden, raten die Kreisgruppen von BUND und NABU Goslar.

Anl. Fotos frei mit dieser PI. Foto 1: Unsachgemäße Verwendung von Streusalz, Foto Olaf Bokemüller. Foto 2: Ein Harzer Anwohner erklärt seinen Mitbewohnern, welche Qual Streusalz z.B. für die Pfoten von Hunden darstellt. Foto Michael Blankenstein.

Herausgeber:
BUND und NABU Goslar
Kontakt Knut Haverkamp
1. Vorsitzender BUND Goslar, Tel. 05341/33618

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Jetzt nachrüsten und Klima und Gesundheit schützen

Berlin, 16.12.09: Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die heute im Bundeskabinett gefallene Entscheidung, die Barförderung für Rußpartikelfilter für Diesel-Pkw über den 31. Dezember hinaus zu verlängern. Autofahrer, die ihr Diesel-Auto mit einem Partikelfilter nachrüsten, erhalten demnach weiterhin 330 Euro in bar. Der VCD ruft die Verbraucherinnen und Verbrauchen auf, die Förderung zu nutzen: Wer sein Fahrzeug nachrüste, spare nicht nur Bares, sondern könne in Zukunft in den meisten Fällen auch problemlos in die Umweltzonen fahren. Außerdem erhöhe sich der Wert des Autos deutlich. Zudem begrüßt der VCD die neu beschlossene Förderung der Filternachrüstung für Transporter, mahnt aber zugleich deren rasche Umsetzung an.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: *Die Barförderung für die Partikelfilter-Nachrüstung zu verlängern, ist ein richtiges gesundheits- und umweltpolitisches Signal. Da Rußpartikel krebserregend sind, leisten alle, die ihr Fahrzeug mit einem Partikelfilter nachrüsten, einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz. Laut neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen hat Feinstaub zudem neben CO2 und Methan den größten Anteil an der globalen Erwärmung: Die Rußteilchen legen sich wie ein grau-schwarzer Schleier auf das Eis der Arktis. Dies führt dazu, dass Sonnenlicht vom Eis nicht mehr zurückgestrahlt, sondern aufgenommen und als Wärme an die Umgebung abgegeben wird. Durch diesen Effekt schmilzt das Eis schneller ab.“

Die Rußpartikel stammen in Industrieländern vor allem aus dem Verkehr. Ein geschlossener Partikelfilter für Dieselfahrzeuge reduziere den ausgestoßenen Feinstaub vergleichsweise einfach um nahezu 100 Prozent. Wer sein Fahrzeug jetzt nachrüste, entlaste damit Gesundheit und Klima.

Heiko Balsmeyer, VCD-Verkehrsreferent: *Wir begrüßen, dass die Bundesregierung - wie im Koalitionsvertrag vorgesehen - die Filter-Förderung auf Transporter ausweiten will. Eine vergleichbare Förderung wie für Pkw wird es vielen Selbständigen und kleinen Unternehmen ermöglichen, ihre Fahrzeuge nachzurüsten und so dauerhaft ihr Gewerbe in allen Umweltzonen ausüben zu können. Hier kommt es darauf an, dass das Volumen des Fördertopfes ausreichend bemessen wird. Zudem muss die Bundesregierung Anfang des neuen Jahres schnell tätig werden. Denn in Hannover und Berlin dürfen ab dem 1. Januar 2010 nur noch Autos mit grüner Plakette die Umweltzonen befahren. Städte wie Bremen, Frankfurt am Main oder Köln sperren zum Anfang des kommenden Jahres Dieselstinker mit roter Plakette aus. Und auch in vielen anderen Städten sind Umweltzonen und verschärfte Zufahrtsbestimmungen für Dieselfahrzeuge geplant.“

Wer sich über die Nachrüstmöglichkeiten verschiedener Hersteller informieren möchte, dem empfiehlt der VCD seine gemeinsam mit dem Zentralverband des Kfz-Gewerbes erstellte Partikelfilter-Datenbank. Sie ist im Internet unter www.partikelfilter-nachruesten.de zu finden.

Dienstag, 3. November 2009

Touristische Schrotschussplanung des Landkreises Goslar gefährdet Naturpark

Die in der Arbeitsgemeinschaft der Goslarer Umweltverbände zusammenarbeitenden Natur- und Umweltverbände im Landkreis Goslar warnen vor einer Beeinträchtigung für den Naturpark Harz durch eine überzogene, massive Tourismusplanung des Landkreises Goslar. In einer Vorlage, die am Dienstag, den 27.10.2009 in die Beratung ging, zählt der Landkreis auf, welche Planungen er im Landschaftsschutzgebiet und Naturpark Harz prüfen will.

Darunter so sensible Projekte wie eine Erweiterung des Sportparks Bad Harzburg, Sommerrodelbahn und Erlebnispark Bocksberg, Ausbau der touristischen Infrastruktur an der Okertalsperre, Rodel- und Erlebniswelt „Auf der Rose“ Altenau, Ausbau des Großparkplatzes Braunlage, Barrierefreie Langlaufloipen und Sommerlanglaufloipe im Nationalpark am Nordischen Zentrum Sonnenberg, Ausbau der Beschneiungsanlagen, Pisten und Rodelbahn am Mathias-Schmidt-Berg St. Andreasberg, Erweiterung des Kurparks und Zip-Raider-Lift am denkmalgeschützten Burgberg Bad Harzburg, Ferienhaussiedlung Königsberg und Hotelneubau Steinberg, Ferienhaussiedlung Kuttelbacher Teich Hahnenklee, Ferienpark Schulenberg, Ferienpark Dietrichsberg, Ferienpark Oberer Hausherzberger Teich, weiterer Ausbau des Wurmberges, Ferienpark Braunlage und Erweiterung des Skizentrums Hohegeiß. 50.000 Euro sollen bereitgestellt werden, um die Pläne abzuprüfen, wobei laut Vorlage auch Prüfungen vorgenommen werden sollen, die normalerweise Investorenpflicht sind.

In diesem massiven Prüfungskatalog finden sich einzelne durchaus naturverträgliche Planungen, aber auch solche Provokationen wie der massive Ausbau eines Zentrums für Sommerlanglauf im Nationalpark – eine Planung, die in keiner Weise mit dem gültigen Wegeplan des Nationalparks vereinbar ist.

Die Goslarer Naturschutzverbände warnen in einer ersten Stellungnahme vor einer solchen „Schrotschussplanung“, die den Eindruck macht, dass man wieder zurück will zu dem alten Fehler „Jede Gemeinde soll alles haben“ - ein Konzept, das bereits schon einmal gescheitert ist. Die Umsetzung viele Planungen würde tiefe Löcher in das Landschaftsschutzgebiet Harz reißen, dessen Schutz und pflegliche Weiterentwicklung eine Pflicht der Landkreisverwaltung Goslar ist.

Das Landschaftsschutzgebiet Harz, das die Grundlage für den Naturpark Harz ist, zeichnet sich durch eine Vielzahl von wertvollen Lebensräumen, die es in dieser Form in ganz Nord- und Mitteldeutschland nicht oder nicht mehr gibt, aus. Der Naturpark Harz braucht dringend einen neuen Entwicklungs- und Pflegeplan. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben. Grundsätzliche Basis sind die vorhandenen Landschaftschutzverordnungen und Landschaftspläne. In allen diesen Plänen ist festgeschrieben, dass es im Landschaftsschutzgebiet keine Bebauung geben darf. Der Sinn und Zweck dieses Bebauungsverbotes besteht gerade darin, dass eine großflächige intakte und geschützte Landschaft nicht durchlöchert werden darf.

Jedes Herauslösen von Teilflächen, die nicht am Rande, sondern inmitten des Landschaftsschutzgebiets liegen, erfüllt den Tatbestand der Zersiedlung. Wer nicht weiß, was das praktisch bedeutet, braucht sich nur einmal im Ausland, z.B. in Spanien, umzuschauen. Der Hauptreiz der Harzlandschaft besteht unter anderem in der Großflächigkeit von unbebauter gepflegter oder naturbelassener Waldlandschaft. Die jüngste Beschlussvorlage des Landkreises Goslar läßt ganz eindeutig die Absicht erkennen, durch die Änderung des Schutzzwecks die bisherigen Grundsätze des Landschaftsschutzes generell auszuhöhlen.

Die örtlichen Vertreter der in Goslar vertretenen Umweltverbände:
BUND Goslar, Knut Haverkamp Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz, Dr. Friedhart Knolle Landessportfischereiverband Niedersachsen, Ulrich Heinemann LBU, BI Goslar, Heinz Severitt NABU Goslar, Mathias Kumitz Niedersächsischer Heimatbund, Prof. Gerhard Hartmann

Samstag, 24. Oktober 2009

Willkommen Wolf!

Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: Vortrag über die Rückkehr des Wolfes

Sankt Andreasberg. Es ist eine Sensation und aus Naturschutzsicht einer der größten Erfolge: Der vom Menschen ausgerottete und über Jahrhunderte verteufelte Wolf lebt wieder in Deutschlands freier Wildbahn. Die Tiere wurden nicht künstlich ausgesetzt, sondern haben auf eigenen Pfoten zurück gefunden. Der Urvater unseres Haushundes belegt die Eignung der vom Menschen besiedelten und intensiv genutzten Mitteleuropäischen Kulturlandschaft als seinen Lebensraum. Der Wolf ist kein Anzeiger von Wildnis, sondern ein perfekter Kulturfolger. Damit berührt er den Alltag von Schafhaltern, Jägern oder Waldbesuchern und wirft Fragen über das neue Zusammenleben auf.

Viele Menschen heißen den Wolf Willkommen, doch nicht immer ist der neue Nachbar Wolf unumstritten. Obschon er mit fünf Paaren die seltenste Tierart Deutschlands ist, werden Forderungen laut, den Bestand zu regulieren. Lässt Rotkäppchen grüßen und wird sich die Geschichte wiederholen? Oder wird sich bei uns die Einsicht durchsetzen, dass heutzutage die Nachbarschaft von Mensch und Wolf möglich ist - so wie es uns fast alle anderen europäischen Staaten vorleben.

Markus Bathen ist Mitarbeiter des NABU-Projektes „Willkommen Wolf!“ in der Lausitz, dort haben fünf Wolfsrudel ihre Heimat. Er berichtet über den aktuellen Stand bei Deutschlands wilden Wölfen und der Arbeit des Projektes: das konfliktarme Nebeneinander von Mensch und Wolf in unsere Landschaft. Und: Auch die Harzregion ist Wolf-Erwartungsland. Auch das wird Thema des Vortrags sein.

Ort: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1

Zeit: Mittwoch, 28.10., 19 Uhr

Eintritt frei

Info: Walter Wimmer, Dipl.-Biol., Leiter Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, TEl. 05582/92 30 74, Fax 05582/92 30 71, EMail: nationalparkhaus.st-andreasberg@nationalpark-harz.de, www.nationalparkhaus-sankt-andreasberg.de

Freitag, 9. Oktober 2009

Kunstausstellung „Natur – Mensch“

Sankt Andreasberg. Auch 2009 setzte der länderübergreifende Nationalpark Harz gemeinsam mit der Bergstadt Sankt Andreasberg die Ausrichtung der erfolgreichen Kunstausstellung „Natur – Mensch“ in der Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg fort.

Zur Finissage der Ausstellung am Samstag, den 10.10.2009 ab 17 Uhr in der Sankt Andreasberger Rathausscheune haben wir Sie bereits eingeladen und dürfen an diesen Termin erinnern. Es wird der Publikumspreis verliehen und die Gewinner des Kinderkunstwettbewerbes werden ausgezeichnet. Musik: Andreas Sommer.

Hintergrund: Stolze 430 Arbeiten aus verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst – wie z. B. Malerei, Fotografie, Bildhauerei und Installation – wurden der Jury in diesem Jahr eingereicht. Die besten 71 Werke von insgesamt 59 Kunstschaffenden werden im Sankt Andreasberger Kunst-Herbst zu sehen sein.

250 professionelle Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und dem Ausland haben sich 2009 an der Ausschreibung beteiligt und um den Andreas-Kunstpreis beworben. Die Kunst-Jury „Natur – Mensch“ hatte wieder viel zu tun, alle Werke zu sichten und zu bewerten.

Die Ausstellung ist dem besonderen Anliegen der beiden ausrichtenden Stellen gewidmet, die Menschen sowohl für den allgemeinen Umwelt- und Naturschutz wie auch für die Erhaltung und Wiederherstellung einer möglichst unbeeinflussten Natur in Großschutzgebieten zu gewinnen.

Die Kunstausstellung wurde am 19.9.2009 um 19 Uhr in der Rathaus-Scheune Sankt Andreasberg im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Unser Schirmherr ist wieder das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz, in diesem Jahr vertreten durch den Staatssekretär Dr. Stefan Birkner. Highlight des Abends war die Verleihung des Andreas-Kunstpreises, vorgenommen durch unseren Förderer, die Sparkasse Goslar/Harz, vertreten durch ihren Vorstandsvorsitzenden Hermann Mehrens, den Sankt Andreasberger Bürgermeister Hans-Günter Schärf und den Harzer Nationalparkleiter Andreas Pusch.

Diesjähriger Andreas-Kunstpreisträger war Manfred Fuchs, Berlin, mit seinem Werk „Lagerstätte“ (Eitempera auf Papier); weitere Preisträger waren Andre Bertram Clausthal-Zellerfeld, mit seiner Fotografie „Johannistag/Charlotte“, Stehn Raupach, Frankfurt a.M., mit „Vogelhaus“ (Öl auf Leinwand, getupft) und Renee Strecker, Berlin, mit „Große Woge“ (Öl auf Leinwand).

Die Ausstellung selbst ist noch bis zum 10.10.2009 täglich von 11 – 17 Uhr in der "Sankt Andreasberger Kunstmeile", nämlich der Rathausscheune, der St. Andreaskirche, der Martini-Kirche und im Kurpark zu besichtigen.

gudrunbartels
„Landschaften-Regelung“ (Acryl auf Holz) von Gudrun Bartels.

Informationen:
http://www.nationalpark-harz.de
http://www.nationale-naturlandschaften.de
Ihre Spende: http://www.gfn-harz.de
Klimaschutz mitmachen: http://www.klimaschuetzen.de

Dienstag, 15. September 2009

Wilde Tiere, bunte Wälder, mystische Stimmung

Der Herbst ist eine beliebte Reisezeit für den Harz

Harz (hvv). Wenn sich im Herbst das Laub verfärbt und die weiten Misch- und Laubwälder in verschiedenen Regionen des Harzes sich zu einem faszinierenden Farbenspiel wandeln, dann spürt man mitten in Deutschland einen Hauch des ‚Indian Summer’. Wanderer entdecken auf schmalen Pfaden die abwechslungsreiche Natur.
In der Abendstimmung sind gerade in der Brunftzeit die mächtigen Wildtiere des Mittelgebirges aktiv. Zur Hirschbrunft schallen die lauten Rufe der Tiere durch den Wald. Das Wechselspiel aus Sonnenlicht, Nebel, Laub und Gras versetzt die Landschaft in eine mystische Stimmung. Wer den Harz in dieser besonderen Jahreszeit erleben möchte, der findet auf www.buch-den-harz.de die richtigen Angebote, wie zum Beispiel Miniferien in Hohegeiß, romantische Tage am Fuße des Brockens in Tanne oder Wanderspaß im Siebertal.
Weitere Urlaubsinformationen:
Harzer Verkehrsverband, Marktstr. 45, 38640 Goslar, Tel. 05321 34040, Fax: 3404-66, Internet:
www.harzinfo.de
(Ansprechpartnerin: Miriam Fuchs, Tel. 05321 3404-17, E-Mail: m.fuchs@harzinfo.de)

Vom Todesstreifen zur Lebenslinie
Zahlreiche Veranstaltungen im Harz würdigen 20 Jahre Grenzöffnung Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge, der Harz, hat in diesem Jahr Grund zu feiern. Denn seit nunmehr fast 20 Jahren ist er dank der Grenzöffnung wieder als eine Region zu bereisen. Das diesjährige Jubiläum wird mit einer Vielzahl Veranstaltungen entlang des Grünen Bandes, der ehemaligen innerdeutschen Grenze, gewürdigt. Eine handliche Broschüre des Harzer Verkehrsverbandes informiert über alle Veranstaltungen in der Region zu diesem Thema. Diese kann kostenlos unter der Rufnummer 05321 34040 oder im Internet auf www.harzinfo.de bestellt werden.

Harz-Kalender 2010
Bizarre Felsformationen im mystischen Sonnenlicht, Täler im Morgengrauen und schneebedeckte Gipfel: Beeindruckende Landschaftsaufnahmen mit besonderen Lichteffekten und ungewöhnlichen Perspektiven prägen den neuen Harz-Kalender 2010. Für nur 9,80 Euro zzgl. Versand ist der Kalender im DIN-A4 Querformat beim Harzer Verkehrsverband unter der Rufnummer 05321 34040 erhältlich.

Farbenfrohe Laubwälder in Bad Grund
5. Nordic Walking „Indian-Summer-Lauf“ vom 15. bis 18. Oktober
Bad Grund (hvv). Wie ein bunter Feuerball muten die Laubwälder um Bad Grund im herbstlichen Sonnenlicht an. Farbenfrohe Bäume, Sträucher und exotische Wälder bilden den Rahmen für den 5. Nordic Walking „Indian-Summer-Lauf“ vom 15. bis
18. Oktober in dem Moorheilbad im westlichen Harz. Und in diesem Jahr geht es gleich zwei Mal unter die Erde: In der Iberger Tropfsteinhöhle und im Bergbaumuseum.
Info: Tel. 0171 5658517, Internet:
www.sgbadgrund.de

Optische Täuschung verhilft zum internationalen Kunstpreis
Der Kaiserring wird am 3. Oktober in Goslar verliehen
Goslar (hvv). Das Spiel mit Farben, Formen und Mustern und die damit verbundene optische Täuschung der menschlichen Wahrnehmung prägen die Werke der diesjährigen Kaiserringträgerin. Die britische Malerin Bridget Riley wird am 3. Oktober mit dem international anerkannten Goslarer Kunstpreis ausgezeichnet. Im Anschluss zeigt das Mönchehaus Museum für Moderne Kunst bis zum 31. Januar 2010 eine Sonderausstellung der Künstlerin.
Info: Tel. 05321 29570, www.moenchehaus.de

Auf dem „Nathanpfad“ Wege zur Toleranz finden
Theaterpremiere und pädagogisches Angebot des Nordharzer Städtebundtheaters
Quedlinburg (hvv). Der Wunsch nach Toleranz unter den Religionen ist mindestens so alt, wie die Kriege in Gottes Namen. Ephraim Lessing hat bereits 1779 in seinem Stück „Nathan der Weise“ die Toleranzidee thematisiert. In einer neuen Zusammenstellung feiert das auch heute aktuelle Werk am 10. Oktober im Theater Quedlinburg Premiere. Vorab gewährt eine Talkrunde mit Regisseuren, Bühnenbildnern und Künstlern am
4. Oktober im Klopstockhaus Einblicke in die aktuelle Inszenierung.
Info: Tel. 03941 6965-65, www.nordharzer-staedtebundtheater.de

Barack Obamas Konterfei in weltgrößter Modellbahnschau
Modellbahn Wiehe mit erweiterter USA-Anlage
Wiehe (hvv). Wer einmal Barack Obamas Konterfei ganz nah sein möchte, der muss nicht in die USA fliegen. Im Modellbahnzentrum Wiehe wurde die Zukunft fortgeschrieben. Am Mount Rushmore in der USA-Ausstellung ist seit August Barack Obama im Kreise der ehemaligen US-Präsidenten Washington, Jefferson, Roosevelt, Lincoln und Clinton zu sehen. Damit wurde die weltgrößte Modellbahn-Ganzjahresschau um eine weitere Attraktion bereichert.
Info: Tel. 034672 83630, www.modellbahn-wiehe.de

Mit Naturgewalt zur neuen Vitalität und Lebenskraft
Neuer WaldWandelWeg im Harz eröffnet
Torfhaus (hvv). Orkane, Klimawandel und Borkenkäfer. Einflüsse, die die Natur in die Knie zwingen, könnte man meinen. Dass aber anstatt einer öden Steppe eine enorme Vielfalt mit besonderer Lebenskraft entsteht, wird kaum erwartet. Überzeugen kann man sich davon seit Ende August auf dem WaldWandelWeg in Torfhaus. Auf einem kurzen Weg erlebt man den Wandel der Natur hautnah.
Info: Tel. 03943 55020, www.nationalpark-harz.de

Wenn ein Oberharzer Bürgermeister zum Tier wird
9. Harzer Hirschrufmeisterschaften am 26. September in Sankt Andreasberg
Sankt Andreasberg (hvv). Wenn Menschen zu Tieren werden, dann ist das im Harz nichts Neues. Denn bereits zum 9. Mal werden hier die Harzer Hirschrufmeisterschaften durchgeführt. Auf Weizenbiergläsern, Küchenrollen oder Muscheln werden von den Teilnehmern die Rufe der imposanten Hirsche imitiert. Am 26. September ist es im Kurhaus Sankt Andreasberg wieder soweit und selbst der Bürgermeister stellt sich dem Wettbewerb.
Info: Tel. 05582 80336, www.oberharz.de