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    <title>Harzranger (Naturschutz im Harz)</title>
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    <description>Naturschutz im Harz</description>
    <dc:publisher>Harry Fischer</dc:publisher>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-03T17:15:35Z</dc:date>
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    <title>Harzranger</title>
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  <item rdf:about="http://harzranger.twoday.net/stories/6025292/">
    <title>Touristische Schrotschussplanung des Landkreises Goslar gefährdet Naturpark</title>
    <link>http://harzranger.twoday.net/stories/6025292/</link>
    <description>Die in der Arbeitsgemeinschaft der Goslarer Umweltverbände zusammenarbeitenden Natur- und Umweltverbände im Landkreis Goslar warnen vor einer Beeinträchtigung für den Naturpark Harz durch eine überzogene, massive Tourismusplanung des Landkreises Goslar. In einer Vorlage, die am Dienstag, den 27.10.2009 in die Beratung ging, zählt der Landkreis auf, welche Planungen er im Landschaftsschutzgebiet und Naturpark Harz prüfen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter so sensible Projekte wie eine Erweiterung des Sportparks Bad Harzburg, Sommerrodelbahn und Erlebnispark Bocksberg, Ausbau der touristischen Infrastruktur an der Okertalsperre, Rodel- und Erlebniswelt Auf der Rose Altenau, Ausbau des Großparkplatzes Braunlage, Barrierefreie Langlaufloipen und Sommerlanglaufloipe im Nationalpark am Nordischen Zentrum Sonnenberg, Ausbau der Beschneiungsanlagen, Pisten und Rodelbahn am Mathias-Schmidt-Berg St. Andreasberg, Erweiterung des Kurparks und Zip-Raider-Lift am denkmalgeschützten Burgberg Bad Harzburg, Ferienhaussiedlung Königsberg und Hotelneubau Steinberg, Ferienhaussiedlung Kuttelbacher Teich Hahnenklee, Ferienpark Schulenberg, Ferienpark Dietrichsberg, Ferienpark Oberer Hausherzberger Teich, weiterer Ausbau des Wurmberges, Ferienpark Braunlage und Erweiterung des Skizentrums Hohegeiß. 50.000 Euro sollen bereitgestellt werden, um die Pläne abzuprüfen, wobei laut Vorlage auch Prüfungen vorgenommen werden sollen, die normalerweise Investorenpflicht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem massiven Prüfungskatalog finden sich einzelne durchaus naturverträgliche Planungen, aber auch solche Provokationen wie der massive Ausbau eines Zentrums für Sommerlanglauf im Nationalpark  eine Planung, die in keiner Weise mit dem gültigen Wegeplan des Nationalparks vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Goslarer Naturschutzverbände warnen in einer ersten Stellungnahme vor einer solchen Schrotschussplanung, die den Eindruck macht, dass man wieder zurück will zu dem alten Fehler Jede Gemeinde soll alles haben - ein Konzept, das bereits schon einmal gescheitert ist. Die Umsetzung viele Planungen würde tiefe Löcher in das Landschaftsschutzgebiet Harz reißen, dessen Schutz und pflegliche Weiterentwicklung eine Pflicht der Landkreisverwaltung Goslar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Landschaftsschutzgebiet Harz, das die Grundlage für den Naturpark Harz ist, zeichnet sich durch eine Vielzahl von wertvollen Lebensräumen, die es in dieser Form in ganz Nord- und Mitteldeutschland nicht oder nicht mehr gibt, aus. Der Naturpark Harz braucht dringend einen neuen Entwicklungs- und Pflegeplan. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben. Grundsätzliche Basis sind die vorhandenen Landschaftschutzverordnungen und Landschaftspläne. In allen diesen Plänen ist festgeschrieben, dass es im Landschaftsschutzgebiet keine Bebauung geben darf. Der Sinn und Zweck dieses Bebauungsverbotes besteht gerade darin, dass eine großflächige intakte und geschützte Landschaft nicht durchlöchert werden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Herauslösen von Teilflächen, die nicht am Rande, sondern inmitten des Landschaftsschutzgebiets liegen, erfüllt den Tatbestand der Zersiedlung. Wer nicht weiß, was das praktisch bedeutet, braucht sich nur einmal im Ausland, z.B. in Spanien, umzuschauen. Der Hauptreiz der Harzlandschaft besteht unter anderem in der Großflächigkeit von unbebauter gepflegter oder naturbelassener Waldlandschaft. Die jüngste Beschlussvorlage des Landkreises Goslar läßt ganz eindeutig die Absicht erkennen, durch die Änderung des Schutzzwecks die bisherigen Grundsätze des Landschaftsschutzes generell auszuhöhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die örtlichen Vertreter der in Goslar vertretenen Umweltverbände:&lt;br /&gt;
BUND Goslar, Knut Haverkamp Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz, Dr. Friedhart Knolle Landessportfischereiverband Niedersachsen, Ulrich Heinemann LBU, BI Goslar, Heinz Severitt NABU Goslar, Mathias Kumitz Niedersächsischer Heimatbund, Prof. Gerhard Hartmann</description>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:subject>Harz erleben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Harry Fischer</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-03T17:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://harzranger.twoday.net/stories/6009298/">
    <title>Willkommen Wolf!</title>
    <link>http://harzranger.twoday.net/stories/6009298/</link>
    <description>&lt;i&gt;Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: Vortrag über die Rückkehr des Wolfes&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sankt Andreasberg. Es ist eine Sensation und aus Naturschutzsicht einer der größten Erfolge: Der vom Menschen ausgerottete und über Jahrhunderte verteufelte Wolf lebt wieder in Deutschlands freier Wildbahn. Die Tiere wurden nicht künstlich ausgesetzt, sondern haben auf eigenen Pfoten zurück gefunden. Der Urvater unseres Haushundes belegt die Eignung der vom Menschen besiedelten und intensiv genutzten Mitteleuropäischen Kulturlandschaft als seinen Lebensraum. Der Wolf ist kein Anzeiger von Wildnis, sondern ein perfekter Kulturfolger. Damit berührt er den Alltag von Schafhaltern, Jägern oder Waldbesuchern und wirft Fragen über das neue Zusammenleben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Menschen heißen den Wolf Willkommen, doch nicht immer ist der neue Nachbar Wolf unumstritten. Obschon er mit fünf Paaren die seltenste Tierart Deutschlands ist, werden Forderungen laut, den Bestand zu regulieren. Lässt Rotkäppchen grüßen und wird sich die Geschichte wiederholen? Oder wird sich bei uns die Einsicht durchsetzen, dass heutzutage die Nachbarschaft von Mensch und Wolf möglich ist - so wie es uns fast alle anderen europäischen Staaten vorleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markus Bathen ist Mitarbeiter des NABU-Projektes Willkommen Wolf! in der Lausitz, dort haben fünf Wolfsrudel ihre Heimat. Er berichtet über den aktuellen Stand bei Deutschlands wilden Wölfen und der Arbeit des Projektes: das konfliktarme Nebeneinander von Mensch und Wolf in unsere Landschaft. Und: Auch die Harzregion ist Wolf-Erwartungsland. Auch das wird Thema des Vortrags sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ort: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit: Mittwoch, 28.10., 19 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eintritt frei&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Info: Walter Wimmer, Dipl.-Biol., Leiter Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, TEl. 05582/92 30 74, Fax 05582/92 30 71, EMail: nationalparkhaus.st-andreasberg@nationalpark-harz.de, &lt;a href=&quot;http://www.nationalparkhaus-sankt-andreasberg.de&quot;&gt;www.nationalparkhaus-sankt-andreasberg.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:subject>Tierschutz</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Harry Fischer</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-24T20:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://harzranger.twoday.net/stories/5983521/">
    <title>Kunstausstellung Natur  Mensch</title>
    <link>http://harzranger.twoday.net/stories/5983521/</link>
    <description>Sankt Andreasberg. Auch 2009 setzte der länderübergreifende Nationalpark Harz gemeinsam mit der Bergstadt Sankt Andreasberg die Ausrichtung der erfolgreichen Kunstausstellung Natur  Mensch in der Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Finissage der Ausstellung am Samstag, den &lt;b&gt;10.10.2009 ab 17 Uhr&lt;/b&gt; in der Sankt Andreasberger Rathausscheune haben wir Sie bereits eingeladen und dürfen an diesen Termin erinnern. Es wird der Publikumspreis verliehen und die Gewinner des Kinderkunstwettbewerbes werden ausgezeichnet. Musik: Andreas Sommer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund: Stolze 430 Arbeiten aus verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst  wie z. B. Malerei, Fotografie, Bildhauerei und Installation  wurden der Jury in diesem Jahr eingereicht. Die besten 71 Werke von insgesamt 59 Kunstschaffenden werden im Sankt Andreasberger Kunst-Herbst zu sehen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
250 professionelle Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und dem Ausland haben sich 2009 an der Ausschreibung beteiligt und um den Andreas-Kunstpreis beworben. Die Kunst-Jury Natur  Mensch hatte wieder viel zu tun, alle Werke zu sichten und zu bewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung ist dem besonderen Anliegen der beiden ausrichtenden Stellen gewidmet, die Menschen sowohl für den allgemeinen Umwelt- und Naturschutz wie auch für die Erhaltung und Wiederherstellung einer möglichst unbeeinflussten Natur in Großschutzgebieten zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunstausstellung wurde am 19.9.2009 um 19 Uhr in der Rathaus-Scheune Sankt Andreasberg im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Unser Schirmherr ist wieder das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz, in diesem Jahr vertreten durch den Staatssekretär Dr. Stefan Birkner. Highlight des Abends war die Verleihung des Andreas-Kunstpreises, vorgenommen durch unseren Förderer, die Sparkasse Goslar/Harz, vertreten durch ihren Vorstandsvorsitzenden Hermann Mehrens, den Sankt Andreasberger Bürgermeister Hans-Günter Schärf und den Harzer Nationalparkleiter Andreas Pusch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesjähriger Andreas-Kunstpreisträger war Manfred Fuchs, Berlin, mit seinem Werk Lagerstätte (Eitempera auf Papier); weitere Preisträger waren Andre Bertram Clausthal-Zellerfeld, mit seiner Fotografie Johannistag/Charlotte, Stehn Raupach, Frankfurt a.M., mit Vogelhaus (Öl auf Leinwand, getupft) und Renee Strecker, Berlin, mit Große Woge (Öl auf Leinwand).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung selbst ist noch bis zum 10.10.2009 täglich von 11  17 Uhr in der &quot;Sankt Andreasberger Kunstmeile&quot;, nämlich der Rathausscheune, der St. Andreaskirche, der Martini-Kirche und im Kurpark zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;gudrunbartels&quot; width=&quot;386&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/harzranger/images/gudrunbartels.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Landschaften-Regelung (Acryl auf Holz) von Gudrun Bartels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nationalpark-harz.de&quot;&gt;http://www.nationalpark-harz.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nationale-naturlandschaften.de&quot;&gt;http://www.nationale-naturlandschaften.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ihre Spende: &lt;a href=&quot;http://www.gfn-harz.de&quot;&gt;http://www.gfn-harz.de&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Klimaschutz mitmachen: &lt;a href=&quot;http://www.klimaschuetzen.de&quot;&gt;http://www.klimaschuetzen.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:subject>Nationalpark</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Harry Fischer</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-09T09:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://harzranger.twoday.net/stories/5939828/">
    <title>Wilde Tiere, bunte Wälder, mystische Stimmung</title>
    <link>http://harzranger.twoday.net/stories/5939828/</link>
    <description>&lt;i&gt;Der Herbst ist eine beliebte Reisezeit für den Harz&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harz (hvv). Wenn sich im Herbst das Laub verfärbt und die weiten Misch- und Laubwälder in verschiedenen Regionen des Harzes sich zu einem faszinierenden Farbenspiel  wandeln, dann spürt man mitten in Deutschland einen Hauch des Indian Summer. Wanderer entdecken auf schmalen Pfaden die abwechslungsreiche Natur.&lt;br /&gt;
In der Abendstimmung sind gerade in der Brunftzeit die mächtigen Wildtiere des Mittelgebirges aktiv. Zur Hirschbrunft schallen die lauten Rufe der Tiere durch den Wald. Das Wechselspiel aus Sonnenlicht, Nebel, Laub und Gras versetzt die Landschaft in eine mystische Stimmung. Wer den Harz in dieser besonderen Jahreszeit erleben möchte, der findet auf &lt;a href=&quot;http://www.buch-den-harz.de&quot;&gt;www.buch-den-harz.de&lt;/a&gt; die richtigen Angebote, wie zum Beispiel Miniferien in Hohegeiß, romantische Tage am Fuße des Brockens in Tanne oder Wanderspaß im Siebertal. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Weitere Urlaubsinformationen: &lt;br /&gt;
Harzer Verkehrsverband, Marktstr. 45, 38640 Goslar, Tel. 05321 34040, Fax: 3404-66, Internet: &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.harzinfo.de&quot;&gt;www.harzinfo.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(Ansprechpartnerin: Miriam Fuchs, Tel. 05321 3404-17, E-Mail: m.fuchs@harzinfo.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vom Todesstreifen zur Lebenslinie&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zahlreiche Veranstaltungen im Harz würdigen 20 Jahre Grenzöffnung Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge, der Harz, hat in diesem Jahr Grund zu feiern. Denn seit nunmehr fast 20 Jahren ist er dank der Grenzöffnung wieder als eine Region zu bereisen. Das diesjährige Jubiläum wird mit einer Vielzahl Veranstaltungen entlang des Grünen Bandes, der ehemaligen innerdeutschen Grenze, gewürdigt. Eine handliche Broschüre des Harzer Verkehrsverbandes informiert über alle Veranstaltungen in der Region zu diesem Thema. Diese kann kostenlos unter der Rufnummer 05321 34040 oder im Internet auf &lt;a href=&quot;http://www.harzinfo.de&quot;&gt;www.harzinfo.de&lt;/a&gt; bestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Harz-Kalender 2010&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bizarre Felsformationen im mystischen Sonnenlicht, Täler im Morgengrauen und schneebedeckte Gipfel: Beeindruckende Landschaftsaufnahmen mit besonderen Lichteffekten und ungewöhnlichen Perspektiven prägen den neuen Harz-Kalender 2010. Für nur 9,80 Euro zzgl. Versand ist der Kalender im DIN-A4 Querformat beim Harzer Verkehrsverband unter der Rufnummer 05321 34040 erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Farbenfrohe Laubwälder in Bad Grund&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
5. Nordic Walking Indian-Summer-Lauf vom 15. bis 18. Oktober&lt;br /&gt;
Bad Grund (hvv). Wie ein bunter Feuerball muten die Laubwälder um Bad Grund im herbstlichen Sonnenlicht an. Farbenfrohe Bäume, Sträucher und exotische Wälder bilden den Rahmen für den 5. Nordic Walking Indian-Summer-Lauf vom 15. bis&lt;br /&gt;
18. Oktober in dem Moorheilbad im westlichen Harz. Und in diesem Jahr geht es gleich zwei Mal unter die Erde: In der Iberger Tropfsteinhöhle und im Bergbaumuseum.&lt;br /&gt;
Info: Tel. 0171 5658517, Internet: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.sgbadgrund.de&quot;&gt;www.sgbadgrund.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Optische Täuschung verhilft zum internationalen Kunstpreis&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Kaiserring wird am 3. Oktober in Goslar verliehen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Goslar (hvv). Das Spiel mit Farben, Formen und Mustern und die damit verbundene optische Täuschung der menschlichen Wahrnehmung prägen die Werke der diesjährigen Kaiserringträgerin. Die britische Malerin Bridget Riley wird am 3. Oktober mit dem international anerkannten Goslarer Kunstpreis ausgezeichnet. Im Anschluss zeigt das Mönchehaus Museum für Moderne Kunst bis zum 31. Januar 2010 eine Sonderausstellung der Künstlerin.&lt;br /&gt;
Info: Tel. 05321 29570, &lt;a href=&quot;http://www.moenchehaus.de&quot;&gt;www.moenchehaus.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Auf dem Nathanpfad Wege zur Toleranz finden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Theaterpremiere und pädagogisches Angebot des Nordharzer Städtebundtheaters&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Quedlinburg (hvv). Der Wunsch nach Toleranz unter den Religionen ist mindestens so alt, wie die Kriege in Gottes Namen. Ephraim Lessing hat bereits 1779 in seinem Stück Nathan der Weise die Toleranzidee thematisiert. In einer neuen Zusammenstellung feiert das auch heute aktuelle Werk am 10. Oktober im Theater Quedlinburg Premiere. Vorab gewährt eine Talkrunde mit Regisseuren, Bühnenbildnern und Künstlern am&lt;br /&gt;
4. Oktober im Klopstockhaus Einblicke in die aktuelle Inszenierung.&lt;br /&gt;
Info: Tel. 03941 6965-65, &lt;a href=&quot;http://www.nordharzer-staedtebundtheater.de&quot;&gt;www.nordharzer-staedtebundtheater.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Barack Obamas Konterfei in weltgrößter Modellbahnschau&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Modellbahn Wiehe mit erweiterter USA-Anlage&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Wiehe (hvv). Wer einmal Barack Obamas Konterfei ganz nah sein möchte, der muss nicht in die USA fliegen. Im Modellbahnzentrum Wiehe wurde die Zukunft fortgeschrieben. Am Mount Rushmore in der USA-Ausstellung ist seit August Barack Obama im Kreise der ehemaligen US-Präsidenten Washington, Jefferson, Roosevelt, Lincoln und Clinton zu sehen. Damit wurde die weltgrößte Modellbahn-Ganzjahresschau um eine weitere Attraktion bereichert.&lt;br /&gt;
Info: Tel. 034672 83630, &lt;a href=&quot;http://www.modellbahn-wiehe.de&quot;&gt;www.modellbahn-wiehe.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mit Naturgewalt zur neuen Vitalität und Lebenskraft&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
N&lt;i&gt;euer WaldWandelWeg im Harz eröffnet&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Torfhaus (hvv). Orkane, Klimawandel und Borkenkäfer. Einflüsse, die die Natur in die Knie zwingen, könnte man meinen. Dass aber anstatt einer öden Steppe eine enorme Vielfalt mit besonderer Lebenskraft entsteht, wird kaum erwartet. Überzeugen kann man sich davon seit Ende August auf dem WaldWandelWeg in Torfhaus. Auf einem kurzen Weg erlebt man den Wandel der Natur hautnah.&lt;br /&gt;
Info: Tel. 03943 55020, &lt;a href=&quot;http://www.nationalpark-harz.de&quot;&gt;www.nationalpark-harz.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wenn ein Oberharzer Bürgermeister zum Tier wird&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
9. Harzer Hirschrufmeisterschaften am 26. September in Sankt Andreasberg&lt;br /&gt;
Sankt Andreasberg (hvv). Wenn Menschen zu Tieren werden, dann ist das im Harz nichts Neues. Denn bereits zum 9. Mal werden hier die Harzer Hirschrufmeisterschaften durchgeführt. Auf Weizenbiergläsern, Küchenrollen oder Muscheln werden von den Teilnehmern die Rufe der imposanten Hirsche imitiert. Am 26. September ist es im Kurhaus Sankt Andreasberg wieder soweit und selbst der Bürgermeister stellt sich dem Wettbewerb.&lt;br /&gt;
Info: Tel. 05582 80336, &lt;a href=&quot;http://www.oberharz.de&quot;&gt;www.oberharz.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:subject>Harz erleben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Harry Fischer</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-15T09:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://harzranger.twoday.net/stories/5612246/">
    <title>Ostern demonstrieren: Rettet das Selketal</title>
    <link>http://harzranger.twoday.net/stories/5612246/</link>
    <description>Die Harzer Bürgerinitiative &lt;i&gt;Naturnaher Hochwasserschutz Selke&lt;/i&gt; und die mit ihr verbundenen Umwelt- und Naturschutzverbände rufen auf zu einer Demonstration am kommenden Ostermontag, 13. April 2009, 10.30 bis 12.00 Uhr, in Meisdorf im Selketal am Hotel &quot;Thalmühle&quot; unter dem Motto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hochwasserschutz ohne Damm !&lt;br /&gt;
- Nachhaltiger Hochwasserschutz ist besser als ein Damm !  &lt;br /&gt;
- Für eine naturnahe, tourismusfreundliche Landschaft und Erhaltung von Arbeitsplätzen !&lt;br /&gt;
- Gegen die Vernichtung des einmaligen europäischen Naturschutzgebietes!&lt;br /&gt;
- Wir informieren Sie über die alternativen Möglichkeiten !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor genau 15 Jahren war das extreme Hochwasser an Selke und Bode. Das Land Sachsen-Anhalt hat seitdem kaum mehr gemacht als eine Konzeption erarbeiten zu lassen, die vorrangig den Bau von Hochwasserrückhaltebecken im Selketal oberhalb von Straßberg und Meisdorf vorsieht.  Der Naturschutz und die seit Jahren vorgeschlagenen alternativen Möglichkeiten wurden ignoriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geplante Becken oberhalb von Meisdorf, direkt unter der Burg Falkenstein, mit einer geplanten Dammhöhe von 15 Metern  auch mit &quot;grünem&quot; Damm  würde die Natur und den Charakter des Selketals zerstören!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Planungs-Verfahren ist noch offen. Deshalb können wir erreichen, dass Hochwasserschutz und Naturschutz&lt;br /&gt;
vereinbar bleiben - zum Wohl und für die weitere Entwicklung unserer Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließen Sie sich unserem Protest an !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie mit dem PKW anreisen, benutzen Sie bitte den Parkplatz am ehemaligen Schwimmbad in Meisdorf. Ihnen und den Teilnehmern, die den Tag auch für eine Wanderung durch das Selketal nutzen möchten, bieten wir einen Bustransfer an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abfahrt&lt;br /&gt;
 10:00   vom Parkplatz am ehemaligen Schwimmbad Meisdorf - zur Thalmühle &lt;br /&gt;
 12:00   von der Thalmühle über Schwimmbad Meisdorf - zur Selkemühle&lt;br /&gt;
 14:30   von der Selkemühle - zum Schwimmbad Meisdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detlef Mahlo, Landrat a.D.&lt;br /&gt;
Mahlo-Westermann@t-online.de&lt;br /&gt;
Bürgerinitiative Naturnaher Hochwasserschutz Selke &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.rettet-das-selketal.de&quot;&gt;www.rettet-das-selketal.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:subject>Umweltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Harry Fischer</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-28T15:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://harzranger.twoday.net/stories/5542316/">
    <title>Mehr Schutz für Bode- und Selketal</title>
    <link>http://harzranger.twoday.net/stories/5542316/</link>
    <description>Wernigerode - Halberstadt - Thale. Jüngst trafen sich die Naturschutzverbände NABU, BUND, BNU, GFN und die IG Ornithologie und Naturschutz Quedlinburg zu ihrer Jahrestagung in Wernigerode. Während der Diskussion über die Ergebnisse wurden folgende Defizite der Naturschutzarbeit des Landes im Landkreis deutlich, die als Resolution für die Öffentlichkeit formuliert wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Der Schutz des Bodetals ist durch immer neue touristische &quot;Events&quot; gefährdet. Die Bestrebungen, eines der schönsten Harztäler  immer mehr zu vermarkten haben dazu geführt, dass der Taleingang bei Thale gleicht inzwischen einer &quot;Rummelzone&quot; gleicht. Die dringend erforderliche und mehrfach geplante Erweiterung dieses Naturschutzgebietes, eines der bedeutendsten deutschen Schutzgebiete stagniert seit den 1990er Jahren. Da die Betreuung des Gebietes durch eine Naturschutzstation seit 2003 nicht mehr gegeben ist, fehlt jegliche Kontrolle im Gebiet. Wir fordern die Wiederaufnahme des Verfahrens zur Erweiterung des Naturschutzgebietes Bodetal, auf der Grundlage des seit 2003 beim Landesverwaltungsamt in Halle (Obere Naturschutzbehörde) vorliegenden Verordnungsentwurfes. Auf der Grundlage dieses Verordnungsentwurfes könnte aus unserer Sicht noch im Jahre 2009 die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange entsprechend erfolgen. Dabei sollen sich Naturschutz und nachhaltiger Tourismus keineswegs ausschließen. Der Naturschutz darf aber nicht weiter ins Hintertreffen gelangen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Das Selketal zwischen Selkemühle und Meisdorf ist durch die vom Land geplante Überstauung in Hochwasserzeiten akut gefährdet. Die Naturschutzverbände haben mehrfach auf eine Vielzahl von Alternativen des notwendigen Hochwasserschutzes der Städte und Gemeinden im Harzvorland verwiesen, die jedoch von den Landesbehörden nie ernsthaft geprüft wurden. Wir fordern die Einstellung dieser Planungen, die zu bei Ausführung zur Vernichtung eines der schönsten Harztäler führen würde. Das Selketal ist eines der bedeutendsten Naturschutz- und Tourismusgebiete des Landes Sachsen-Anhalts, welches zugleich EU-Vogelschutz- und FFH-Gebiet ist, in dem sich eine Vielzahl wichtiger Lebensräume sowie Tier- und Pflanzenarten befinden.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die Versammlung der Naturschutzverbände des Harzkreises und die Naturschutzfreunde aus Niedersachsen waren sich einig, dass eine Beschneiungsanlage im Nationalpark Harz den Zielen eines Nationalparks konträr gegenübersteht. Alle anwesenden Verbände und Bürgerinitiativen wenden sich daher an die Landesregierung in Niedersachsen und die Nationalparkverwaltung in Wernigerode, mit der Forderung auf eine künstliche Beschneiung mit Schneekanonen im Nationalpark (Gebiet Sonnenberg) zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückfragen:&lt;br /&gt;
Dr. Uwe Wegener &lt;br /&gt;
Meisenweg 27 &lt;br /&gt;
38820 Halberstadt &lt;br /&gt;
Tel. 03941/442 368 &lt;br /&gt;
uwego41@web.de</description>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:subject>Umweltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Harry Fischer</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-25T22:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://harzranger.twoday.net/stories/5514686/">
    <title>VCD: Bundesrat muss klimafeindliche Konjunkturpolitik stoppen</title>
    <link>http://harzranger.twoday.net/stories/5514686/</link>
    <description>Berlin, 13.02.09: *Die Bundestagsabgeordneten haben ihre Stimme für eine veraltete, autofixierte und klimafeindliche Verkehrspolitik hergegeben&quot;, kritisiert Michael Gehrmann, Bundesvorsitzender des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD), den heutigen Bundestagsbeschluss zum zweiten Konjunkturpaket. Mit der Abwrackprämie für Pkw, einer halbherzigen Kfz-Steuerreform und dem Ausschluss des Öffentlichen Personennahverkehrs würde der Bau sparsamer Pkw in Deutschland weiter hinausgezögert und eine Verkehrswende hin zu mehr Bus und Bahn blockiert. Der VCD ruft den Bundesrat dazu auf, dem Paket in der kommenden Woche nicht zuzustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Statt der Abwrackprämie für Pkw wäre es angesichts von Wirtschaftskrise und Klimawandel viel sinnvoller gewesen, die veranschlagten 1,5 Milliarden Euro in Busse und Bahnen zu investieren. Eine Förderung des Schienen- und Busverkehrs stärkt vor allem die Binnenwirtschaft mit hoher Beschäftigungswirkung, während die aufgrund der Abwrackprämie nachgefragten Autos in hochrationalisierten Fabriken und oft im Ausland produziert werden&quot;, so Michael Gehrmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der beschlossenen, nach Hubraum und CO2-Ausstoß bemessenen Kfz-Steuer habe man die Chance vertan, echte Anreize zum Kauf spritsparender Modelle zu setzen. Anstatt Spritfresser stärker zu besteuern, würden nun Diesel-Pkw mit überdurchschnittlichem CO2-Ausstoß sogar oft billiger. Ein extremer Klimakiller, der 500 PS starke Audi Q7 12V TDI, wird nach dem Modell der Bundesregierung zukünftig genau so viel Steuer zahlen wie heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: *Das Versprechen Angela Merkels, aus der Kfz-Steuer eine Klimasteuer zu machen, wird auf Wunsch des VDA-Präsidenten Wissmann gebrochen. Damit hat die deutsche Automobilindustrie einen Pyrrhussieg errungen. Denn nur wenn die Autohersteller möglichst schnell auf effizientere Modelle umsatteln, können sie angesichts knapper werdender Ölreserven und der steigenden Nachfrage für kleinere Autos dem weltweiten Konkurrenzkampf auch weiterhin standhalten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Skandal sei, dass ausgerechnet der umweltfreundliche Öffentliche Personennahverkehr von kommunalen Infrastrukturmaßnahmen ausgeschlossen wurde. Der Investitionsbedarf sei hier enorm. Viele Anlagen seien bis zu vierzig Jahre alt und dringend erneuerungsbedürftig. Dies gelte vor allem für Straßen- und Stadtbahntrassen sowie für Tunnelstrecken. Aber auch die Modernisierung des Fahrzeugfuhrparks sei überfällig. Der VCD forderte den Bundesrat deshalb auf, den ÖPNV wieder in das Konjunkturprogramm zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VCD-Hintergrundpapier zu den Konjunkturmaßnahmen im Verkehr zum Download unter www.vcd.org/konjunkturpolitik.html&lt;br /&gt;
Kfz-Steuer-Tabelle des VCD mit über 100 aktuellen Fahrzeugen: www.vcd.org/kfz-steuer.html</description>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:subject>Umweltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Harry Fischer</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-13T18:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://harzranger.twoday.net/stories/5452219/">
    <title>BfN weist auf die Risiken &quot;Grüner Gentechnik&quot; hin</title>
    <link>http://harzranger.twoday.net/stories/5452219/</link>
    <description>Bonn, 13.01.2009: Im Vorfeld der diesjährigen Grünen Woche in Berlin veröffentlicht das Bundesamt für Naturschutz (BfN) sein Positionspapier &quot;Welternährung, Biodiversität und Gentechnik&quot;. Das teilte Franz August Emde, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bundesamt für Naturschutz, mit.&lt;br /&gt;
Mit den im Jahr 2008 weltweit dramatisch angestiegenen Nahrungsmittelpreisen hat die Diskussion um angemessene und nachhaltige Wege der landwirtschaftlichen Produktion eine neue Dynamik erhalten. Zunehmende Wetterextreme schaffen immer schwierigere Bedingungen, unter denen Erträge erwirtschaftet werden müssen. Gleichzeitig steht die Landwirtschaft vor neuen Ansprüchen, wie etwa der Anforderung einen deutlichen Beitrag zur Energieerzeugung und damit zur Reduktion klimawirksamer Gase zu leisten. Um diese Ziele zu erreichen wird von interessierter Seite auch der Einsatz von transgenen Pflanzen, als ein wesentlicher Beitrag zur Ertragssteigerung und damit Sicherung der Welternährung, gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Frage: &quot; Kann die Agro-Gentechnik zur naturverträglichen und nachhaltigen Sicherung der Welternährung beitragen?&quot; legt das Positionspapier dar, in wieweit transgene Pflanzen hierbei einen Beitrag leisten können und welche Risiken aus Naturschutzsicht damit verbunden sind. Weiterhin werden alternative Lösungsansätze zur naturverträglichen und nachhaltigen Ertragssteigerung und -sicherung kurz umrissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der Anbau transgener Pflanzen ist hoch umstritten und ein nachhaltiger Nutzen bisher nicht nachgewiesen. Aus ökologischer und naturschutzfachlicher Sicht ist größte Zurückhaltung geboten. Alternative naturverträgliche Lösungsansätze stehen vielfach bereits zur Verfügung und deren weitere Unterstützung in Forschung, Ausbildung und Politik muss gefördert werden.&quot;, so die Präsidentin des BfN, Prof. Dr. Beate Jessel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BfN unterstützt die Suche nach sozial und ökologisch angepassten Lösungen und die Förderung des Einsatzes schon heute verfügbarer Methoden einer naturverträglichen und nachhaltigen Ertragssicherung und -steigerung. Hierzu zählen z.B. markergestützte Züchtungsverfahren (&quot;smart breeding&quot;). &quot;Denn der Ertrag einer Sorte wird von vielen Genen gesteuert, er hängt von einem Komplex standörtlicher Bedingungen wie Boden und Klima ab und lässt sich nicht mit der Übertragung einiger Gensequenzen erzielen. Andere Züchtungsansätze versprechen hier nicht nur risikoärmere, sondern auch preisgünstigere Lösungen&quot;, so die BfN-Präsidentin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Positionspapier des BfN zu &quot;Welternährung, Biodiversität und Gentechnik&quot; ist unter www.bfn.de -&gt; Positionspapiere verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis:&lt;br /&gt;
Das Bundesamt für Naturschutz ist auf der Grünen Woche in Berlin vom 16. bis 25. Januar in Halle 6.2a, Stand Nr. 101 vertreten.</description>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:subject>Umweltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Harry Fischer</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-17T13:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://harzranger.twoday.net/stories/5445686/">
    <title>VCD: Maut erhöhen, Verkehr auf die Schiene verlagern</title>
    <link>http://harzranger.twoday.net/stories/5445686/</link>
    <description>Berlin, 14.01.09: Anlässlich einer aktuellen Studie zu den Umwelt- und Gesundheitskosten des Lkw-Verkehrs und des wachsenden Transportaufkommens auf der Straße hat der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) eine Ausweitung der Lkw-Maut gefordert. Zwar mache der Lkw-Verkehr in Europa nur sieben Prozent des Straßenverkehrs aus, sei aber für 23 Prozent dessen CO2- Ausstoßes verantwortlich. Bis zum Jahr 2030 würde der CO2-Ausstoß durch Lkw sogar noch um 54 Prozent zunehmen, so die Ergebnisse der Studie von Transport and Environment, der europäisches Dachorganisation des VCD. Zudem entstünden EU-weit 144 Milliarden Euro an Kosten aufgrund von Straßenschäden, die durch Lkw verursacht wurden. Diese seien jedoch nur zu einem Drittel von den Transportunternehmern über Steuern und Abgaben gedeckt, den Rest trage der Steuerzahler. Die Studie wurde von dem niederländischen Umweltinstitut CE Delft verfasst und Anfang der Woche veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: *Über den Lkw-Verkehr werden 77 Prozent des Gütertransports in Deutschland abgewickelt, und auch im letzten Jahr hat der Straßengüterverkehr weiter zugenommen. Angesichts des Klimawandels und der hohen Staatsverschuldung aufgrund der Wirtschaftkrise ist es unverantwortlich, den Steuerzahlern weiterhin die hohen Kosten des Lkw-Verkehrs aufzubürden. Denn neben den Kosten für Straßenschäden kommen für den Steuerzahler auch Kosten für Umweltschäden und Gesundheitsausgaben aufgrund von Luftverschmutzung, Lärmbelästigung sowie Unfällen dazu.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Allgemeinheit zu entlasten, müsse sich die Bundesregierung auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass diese sogenannten externen Kosten in die Mauthöhe eingerechnet werden dürfen. Die derzeit geltende Lkw-Maut von durchschnittlich 16,3 Cent decke noch nicht einmal die vom Lkw-Verkehr verursachten Infrastrukturkosten ab. Allein dafür wäre eine Mauthöhe von 17 Cent notwendig. Um auch noch die externen Kosten abzudecken, fordert der VCD, die Maut schrittweise auf 45 Cent anzuheben. Zudem müsse die Maut für alle Lkw ab 3,5 Tonnen gelten und auf das gesamte Straßennetz ausgedehnt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heidi Tischmann, VCD-Verkehrsreferentin: *Die Maut muss weiterentwickelt werden, damit unsinnige Transporte vermieden und Gütertransporte auf die umweltfreundlichere Schiene verlagert werden. Durch den Lkw-Verkehr wird pro Tonne und Kilometer fast viermal soviel CO2 ausgestoßen wie durch den Schienengüterverkehr. Um aber auf der Schiene einen Güterverkehrsstau zu vermeiden, benötigen wir dringend eine funktionstüchtige Schieneninfrastruktur. Mittel dafür sind jetzt durch das zweite Konjunkturprogramm der Bundesregierung vorhanden. Investiert werden muss in das Bahnnebennetz, in Verladestationen, Überholgleise und Güterumschlaganlagen und in die Beseitigung der Engpässe in Bahnknoten wie Hamburg, Bremen, Mannheim, Köln und Frankfurt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie *Are trucks taking their toll?&quot;: www.transportenvironment.org/publications</description>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:subject>Verkehr</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Harry Fischer</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-14T15:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://harzranger.twoday.net/stories/5429448/">
    <title>Nationalpark Harz: Schwere Zeit für die Tierwelt erleichtern</title>
    <link>http://harzranger.twoday.net/stories/5429448/</link>
    <description>Wernigerode  Sankt Andreasberg. Neuschnee lockt in diesen Tagen auf die Pisten und Loipen und macht den Oberharz besonders anziehend für Wintersportler und Erholung Suchende. Für die Tierwelt ist der Winter jedoch die schwerste Zeit. Der Nationalpark Harz bittet daher Sportler und Erholung Suchende, bei allem Spaß an Sport und Spiel den rücksichtsvollen Umgang mit der Natur nicht zu vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skiläufer und Wanderer sollten unbedingt auf den gespurten und gekennzeichneten Loipen sowie den ausgewiesenen Wanderwegen bleiben, appelliert Nationalpark-Sprecher Friedhart Knolle an alle Besucher des Nationalparks und des umgebenden Naturparks Harz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spaziergänger, die unbedacht querfeldein wanderten, richteten oft unbewusst schwere Schäden in der Natur an, erklärt Knolle. Tiere würden aufgescheckt und aus ihren Verstecken vertrieben. Finden sie danach nicht genug Nahrung, um wieder zu Kräften zu kommen, kann das ihren Tod bedeuten. Der Sprecher der Nationalparkverwaltung bittet daher eindringlich, Lärm zu vermeiden, Hunde anzuleinen und auf das Skilaufen in der Dämmerung und bei Nacht zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nationalpark bittet darüber hinaus um Verständnis, dass die Loipen nicht immer und überall spurbar sind. Es gibt immer wieder schneefreie oder schneeärmere Bereiche, sodass die Spurgeräte nicht eingesetzt werden können. Dann ist in Verbindung mit den knüppelharten Altloipen die Benutzung insbesondere in Gefällstrecken nicht ungefährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit den Harzer Gemeinden bemüht sich der Nationalpark Harz, allen Harztouristen ein brauchbares Loipennetz bereit zu stellen. Im Winter werden jedoch mannigfaltige Ansprüche an die Landschaft erhoben. Neben den klassischen Skilangläufern gibt es Fußgänger,  Skater und Familien mit Kleinkindern und Schlitten, die die herrliche Winterlandschaft gerade im Nationalpark Harz nutzen wollen. Alle Gruppen haben unterschiedliche Erwartungen an einen präparierten Winterweg. Die gegenseitige Akzeptanz der Besuchergruppen ist dabei leider recht gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Personal, das für die Loipenspurgeräte zuständig ist, soll nach Möglichkeit vor den touristischen Anströmen, also gegen ca. 900 Uhr, die Loipen fertig gestellt haben. Bei einer durchschnittlichen Fahrzeit von ca. 12 bis 14 Stunden je Loipenbereich bedeutet dieses einen Start der Loipenspurgeräte zwischen 1900 und 2100 Uhr, unabhängig von Wochenenden oder Feiertagen. Zu Beginn der Fahrt müssen sich die Fahrer für eine Fahrtrichtung entscheiden. Durch Änderung der Witterungsverhältnisse kann es vorkommen, dass die zu Beginn der Tour gespurten Loipen durch Pulverschnee verwehen oder durch einsetzenden Schneefall nicht mehr gut oder gar nicht zu sehen sind. Unsere Gäste haben die Möglichkeit, in jeder Tourist-Info zu erfragen, an welchen Tagen die einzelnen Loipenbereiche gespurt wurden. Bei einsetzendem Tauwetter oder zu geringer Schneehöhe kann ein Spuren der Loipen mehr schaden als nutzen. Der Schnee kann noch schneller abtauen oder aber es können durch die Fräse Steine in die Spur eingebracht werden. Dadurch kann ein gesamter Loipenbereich unbrauchbar werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Loipen vereisen, die Schneelage zu gering ist oder sonstigen widrigen Witterungsbedingungen herrschen, sind wir nicht immer in der Lage, optimale Langlaufbedingungen herzustellen. Hier ist die Eigenverantwortung jedes einzelnen Skiläufers gefragt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nationalpark-harz.de&quot;&gt;http://www.nationalpark-harz.de&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nationale-naturlandschaften.de&quot;&gt;http://www.nationale-naturlandschaften.de&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Ihre Spende für uns: &lt;a href=&quot;http://www.gfn-harz.de&quot;&gt;http://www.gfn-harz.de&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Klimaschutz mitmachen: &lt;a href=&quot;http://www.klimaschuetzen.de&quot;&gt;http://www.klimaschuetzen.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:subject>Nationalpark</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Harry Fischer</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-07T05:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://harzranger.twoday.net/stories/5412877/">
    <title>Hörsaal in der Natur  Praktikum für die Umwelt 2009 im Nationalpark Harz</title>
    <link>http://harzranger.twoday.net/stories/5412877/</link>
    <description>Wernigerode  Sankt Andreasberg. Der Nationalpark Harz schreibt in Verbindung mit Europarc Deutschland und der Commerzbank wieder drei bezahlte Praktikantenstellen in Wernigerode, Sankt Andreasberg und Altenau-Torfhaus aus. Das teilte die Nationalparkpressestelle mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemberaubende Wälder, bizarre Felslandschaften, tiefe Schluchten, Seeadler, Luchs und Wildkatze - all das gibt es noch in deutschen und europäischen Nationalparken. Junge Menschen und insbesondere Studenten, die Einblicke in diese einmaligen Naturlandschaften bekommen möchten, können sich für ein Praktikum für die Umwelt bewerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während eines drei- bis sechsmonatigen Praktikums unterstützen jedes Jahr etwa 50 Studenten deutsche Großschutzgebiete und auch einen tschechischen Nationalpark in der Umweltbildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Bewerben können sich Studenten aller Fachrichtungen in insgesamt 27 Schutzgebieten zwischen Wattenmeer, Harz, Sächsischer Schweiz und Alpen. Die Kosten für die Unterkunft und ein monatliches Praktikumsgehalt übernimmt die Commerzbank, für die fachliche Betreuung sorgt der Kooperationspartner EUROPARC Deutschland, der Dachverband der Nationalen Naturlandschaften. Voraussetzung für eine Teilnahme sind Interesse an Ökologie und Öffentlichkeitsarbeit sowie Freude am Umgang mit Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Praktikum für die Umwelt dokumentiert das langfristige Engagement der Commerzbank für nachhaltige Entwicklung und für Ökologie und Umwelt im Speziellen. Bereits seit 19 Jahren führen die Bank und EUROPARC das mit dem Internationalen Sponsoring-Award und von der UNESCO ausgezeichnete Projekt gemeinsam durch. Seitdem haben über 1.100 Praktikanten ihr Wissen in die Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate eingebracht und dabei einzigartige Erfahrungen gesammelt. Für viele war das der Einstieg in ihr späteres Berufsleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &lt;a href=&quot;http://www.praktikum-fuer-die-umwelt.de&quot;&gt;www.praktikum-fuer-die-umwelt.de&lt;/a&gt; können sich Interessierte aller Fachrichtungen bewerben. Bewerbungsschluss ist der 9. Januar 2009. Weiterführende Informationen zum ökologischen Engagement der Commerzbank finden Sie im Internet unter: &lt;a href=&quot;http://www.commerzbank.de/de/hauptnavigation/konzern/engagement/oekologie/oekologie.html&quot;&gt;www.commerzbank.de/de/hauptnavigation/konzern/engagement/oekologie/oekologie.html&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:subject>Nationalpark</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Harry Fischer</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-29T12:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://harzranger.twoday.net/stories/5410705/">
    <title>Bienen stoppen Raupen</title>
    <link>http://harzranger.twoday.net/stories/5410705/</link>
    <description>Gefräßige Raupen können in Gärten und auf Feldern großen Schaden anrichten. Eine raffinierte Methode, um den hungrigen Tieren Einhalt zu gebieten, beschreiben Biologen von der Universität Würzburg in der neuen Ausgabe des Fachblatts &quot;Current Biology&quot;. Meist sind es dicke Schmetterlingsraupen, die sich an den Blättern von Kohl, Salat &amp; Co. satt fressen. Aber auch die proteinreichen Raupen selbst sind begehrtes Futter. Unter anderem vor Faltenwespen müssen sie auf der Hut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schaffen die Raupen mit feinsten Sinneshärchen: Sie registrieren damit die Luftbewegung, die beim Herannahen einer Wespe durch deren Flügelschlag entsteht. Die Raupen lassen sich dann auf den Boden fallen oder bleiben regungslos sitzen. So sind sie außer Gefahr - denn die Wespen jagen nur Beute, die sich bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fliegende Bienen bringen Raupen in Dauerstress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Honigbienen haben in etwa die gleiche Körpergröße und Flügelschlagfrequenz wie Faltenwespen. Die Raupen können mit ihren einfachen Sinneshärchen nicht unterscheiden, ob sich eine gefährliche Wespe oder eine harmlose Honigbiene nähert. Kommen häufig Bienen in ihre Nähe, so bedeutet das für die Raupen ständigen Stress. Die Folge: Sie fressen bis zu 70 Prozent weniger Blattmasse als Raupen, die &quot;bienenfrei&quot; leben. Das haben Jürgen Tautz und Michael Rostás vom Biozentrum der Uni Würzburg gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Experimente im Käfig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher platzierten im Botanischen Garten zwei große Käfige, in denen Paprika und Sojabohnen wuchsen. Beide Käfige bestückten sie mit den Raupen eines Eulenfalters, der bei Gemüsebauern als extremer Schädling bekannt ist. In einem Käfig durften die Raupen ungestört fressen. In den anderen ließen die Forscher Honigbienen einfliegen, die dort eigens für sie platzierte Futterstellen besuchten. Der Flugverkehr störte die Raupen so sehr, dass sie bis zu zwei Drittel weniger Blätter vertilgten als die Raupen in dem anderen Käfig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geplant: Versuche im Bio-Landbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sich Gärtner und Landwirte diesen Effekt zunutze machen können, wollen die Würzburger Wissenschaftler im kommenden Frühjahr testen. &quot;Wir suchen nach einem Bio-Hof, der dazu bereit ist, ein Gemüsefeld auf besondere Weise anzulegen - nämlich schön bunt mit Wildblumen garniert&quot;, sagt Jürgen Tautz. Die Blüten sollen vermehrt Bienen anlocken. Ob sich deren Treiben auch im Freiland ähnlich auf Raupen auswirkt wie im Käfig, das wollen die Würzburger Forscher dann genau überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jürgen Tautz und Michael Rostás: &quot;Honeybee buzz attenuates plant damage by caterpillars&quot;, Current Biology 18 (24) pp. R1125 - R1126&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen: Dr. Michael Rostás, Mobil (0151) 59255043, ab 7. Januar: T (0931) 888-6223, michael.rostas@botanik.uni-wuerzburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Jürgen Tautz, ab 7. Januar T (0931) 888-4319, tautz@biozentrum.uni-wuerzburg.de Weitere Informationen: &lt;a href=&quot;http://www.beegroup.de&quot;&gt;http://www.beegroup.de&lt;/a&gt; Homepage der Beegroup der Uni Würzburg &lt;a href=&quot;http://www.bot2.biozentrum.uni-wuerzburg.de/wissenschaftforschung/rostas/&quot;&gt;http://www.bot2.biozentrum.uni-wuerzburg.de/wissenschaftforschung/rostas/&lt;/a&gt; Homepage von Michael Rostás</description>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Harry Fischer</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-27T19:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://harzranger.twoday.net/stories/5410669/">
    <title>Gespensterfisch kann auch nach unten schauen</title>
    <link>http://harzranger.twoday.net/stories/5410669/</link>
    <description>In die Tiefsee gelangt kein Tageslicht. Es gibt jedoch viele verschiedene Tiefseelebewesen, die selbst Licht erzeugen und als Signal einsetzen, diese Fähigkeit wird Biolumineszenz genannt. Die Lichtreize sind nicht sehr hell, daher sind die Augen der Tiefseefauna auf höchste Empfindlichkeit optimiert. Tiefseefische, die sich visuell orientieren, haben daher spezielle Augenformen entwickelt. Diese haben jedoch den großen Nachteil, dass das Gesichtsfeld stark eingeschränkt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat Prof. Hans-Joachim Wagner vom Anatomischen Institut der Universität Tübingen zusammen mit Forschern aus England und den USA während einer Fahrt mit dem deutschen Forschungsschiff &quot;Sonne&quot; bei einem &quot;Gespensterfisch&quot; (Dolichpteryx longipes) einen neuartigen Augentyp entdeckt: Es ist der erste bekannt gewordene Fall, in dem ein Wirbeltier das Prinzip einer abbildenden Spiegeloptik nutzt. Die Forschungsergebnisse werden am 24. Dezember 2008, 18 Uhr, von der Fachzeitschrift Current Biology online veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augen erreichen eine maximale Empfindlichkeit, wenn sie eine möglichst große Eingangsöffnung (Pupille) besitzen. Dies ist vor allem bei sehr großen Augen der Fall, wie sie zum Beispiel bei nachtaktiven Eulen zu finden sind. Für große Augen wird auch ein großer Kopf gebraucht - was aber für die Hydrodynamik zu Nachteilen führt: Ein kleiner Fisch mit einem großen Kopf verdrängt viel Wasser und muss beim Schwimmen hohe Widerstände überwinden. Als Kompromiss haben viele Tiefseefische sogenannte Röhrenaugen ausgebildet, die einen zylindrischen Ausschnitt aus den üblichen eher kugelförmigen Kameraaugen darstellen und damit weniger Raum benötigen. Solche Röhrenaugen, die fälschlich oft auch als Teleskopaugen bezeichnet werden, haben jedoch einen wichtigen Nachteil: Sie engen das Gesichtsfeld kritisch ein. In vielen Fällen können diese Tiere nur nach vorn beziehungsweise oben schauen. Gegenüber den beiden seitlich liegenden &quot;Normalaugen&quot; mit einem Rund-umblick ist das eine schwerwiegende Einschränkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der Forschergruppe beschriebene Gespensterfischart Dolichpteryx longipes verfügt auch über ein solches nach oben ausgerichtetes Röhrenauge mit der üblichen Linsenoptik. Zusätzlich haben die Wissenschaftler jedoch noch eine seitliche Aussackung des Röhrenauges gefunden, die nach unten eine durchsichtige &quot;Hornhaut&quot; besitzt. In mikroskopischen Serienschnitten konnten sie an deren Innenwand eine sphärische Spiegelstruktur beobachten und gegenüber an der Außenwand eine Netzhaut (Retina). Die Spiegelstruktur enthält präzise angeordnete Kristalle aus Guanin. Modellrechnungen der Wissenschaftler haben ergeben, dass dieser Spiegel Lichtstrahlen exakt auf der Fotorezeptorebene der Retina abbildet. Dieses Spiegelauge erlaubt der Fischart daher, auch zu sehen, was unter ihr vorgeht, ob zum Beispiel ein Raubfisch in der Nähe ist (siehe Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildende Spiegelkonstruktionen haben gegenüber Linsensystemen in Augen den wichtigen Vorteil, dass sie mit größeren Eingangsöffnungen &quot;arbeiten&quot; und damit lichtstärker, also empfindlicher sind. Sie werden daher auch in technischen Systemen wie Teleskopen eingesetzt. In der Biologie finden sich abbildende Spiegelaugen bei einer Reihe von wirbellosen Tieren - in Kameraaugen von zum Beispiel Jakobsmuscheln und Muschelkrebsen und in Facettenaugen wie zum Beispiel bei Hummern. Im Gegensatz dazu war bei Wirbeltieren bisher als einziger Augentyp das Kameraauge mit Linse bekannt. Die Wissenschaftler schließen aus ihrer Beobachtung, dass die Evolution von Augensystemen bei Wirbeltieren weniger konservativ verlaufen ist als bisher angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikation:&lt;br /&gt;
Wagner, H.-J., Douglas, R.H., Frank, T.M., Roberts, N.W., Partridge, J.C.: A novel vertebrate eye using both refractive and reflexive optics. Current Biology, Online-Veröffentlichung am 24. Dezember 2008, 18 Uhr</description>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:subject>Forschung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Harry Fischer</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-27T18:44:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://harzranger.twoday.net/stories/5403347/">
    <title>Heimatzeitschrift Unser Harz Ausgabe 12/2008</title>
    <link>http://harzranger.twoday.net/stories/5403347/</link>
    <description>Clausthal-Zellerfeld. Der Glockenturm der Marktkirche zum Heiligen Geist in Clausthal ist wieder aufgebaut! Das Editorial der Ausgabe ist dieser erstaunlichen Leistung gewidmet, es bleibt dort aber noch viel zu tun, Kirchengemeinde und Förderverein setzen auf eine nicht erlahmende Spendenbereitschaft einer interessierten Oberharzer Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachtlich grüßt als Titelfoto der Buchdeckel des Evangeliars von 1513 aus dem Quedlinburger Domschatz, der 1945 die persönliche Kriegsbeute eines US-Offiziers wurde und auf abenteuerliche Weise 1992 heimkehrte. Gerhard Rockstedt, unermüdlicher Heimatforscher aus Rieder bei Quedlinburg, geht in seinem Aufsatz den Einzelheiten nach. Manfred Bornemann aus Hamburg/Ilfeld untersucht anschließend den Ortsnamen Hohegeiß, der auf einem alten Flurnamen um 1268 fußt. Alte Höhenwege, Grenzen, Holzmarken um das Bodfeld scheinen auf, spannende Historie um Macht und Ländereien dieses Oberharzer Raumes. Fritz Reinboth aus Braunschweig, excellenter Kenner nicht nur der Walkenrieder Klostergeschichte, berichtet vom Spatenborn aus der Walkenrieder Gipskarstlandschaft und ähnlichen Flurnamen; hierher könnte man im Frühjahr einmal eine Wanderung unternehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend zeichnet ein Verwandter des (nicht nur) Brockenmalers Johann Adolf  Rettelbusch (1858-1934), Dr. rer. nat. Gerd Kley aus Oberkrämer b. Berlin, der in seiner Jugend im Geburtshaus des Malers in Kammerforst am Hainich (Thüringen), zwischen dessen Bildern gelebt hat, seinen vielfältigen künstlerischen Werdegang nach, als Beitrag zum 150. Geburtstag am 15. Dezember in diesem Jahr. Rettelbusch war von 1887 bis 1924 beliebter Lehrer und Professor an der hervorragenden Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Magdeburg. Seine besondere Liebe galt dem Brocken, wo er mit Zeichnungen und Gemälden das Brockenhotel, das den Kriegsereignissen zum Opfer fiel, ausstattete. Er war mit seinen Freunden 1899 der Begründer der Brocken-Silvester-Gemeinde. Der Artikel zeigt einige der stimmungsvollen Bilder von Rettelbusch in dessen meisterhaften Maltechniken (Pastell, Öl, Tempera). Auf dem Brockenrundweg erinnert seit 1998 der wieder aufgestellte Rettelbusch-Gedenkstein an diese besondere Malerpersönlichkeit. Auch der Nationalpark Harz ist in diesem Heft wieder mit interessanten Neuigkeiten aus seinem Bereich vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Harz ist über die Oberharzer Druckerei in Clausthal-Zellerfeld (Tel. 05323/2533, Fax 2534; Mail: fischerthielbar.clausthal@t-online.de) zu beziehen: Einzel-Heft 2,10 &#8364; + Versandkosten, Abopreis (12 Hefte) 27,00 &#8364; (ab 2009) inkl. Mwst. u. Vkst.</description>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:subject>Harz-Geschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Harry Fischer</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-22T18:55:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://harzranger.twoday.net/stories/5397915/">
    <title>Neubau von Straßen zementiert klimafeindliche Verkehrspolitik</title>
    <link>http://harzranger.twoday.net/stories/5397915/</link>
    <description>Mit dem Bau neuer Straßen lenkt Angela Merkel Deutschland in eine wirtschafts- und klimapolitische Sackgasse. Dies kritisiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) anlässlich des heutigen Treffens der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten zum zweiten Konjunkturpaket. Statt mit Milliarden an Steuergeldern die Landschaft weiter zuzubetonieren, müssten die Mittel in die Sanierung des bestehenden Straßen- und Schienennetzes sowie in den maßvollen Ausbau der Bahninfrastruktur eingesetzt werden. Mit einem der dichtesten Straßennetze der Welt sei der Bedarf an Straßen in Deutschland längst gesättigt und die Umweltschäden dadurch schon heute unverantwortlich hoch, so der VCD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: &quot;Angela Merkel bedient den längst überholten Mythos, mehr Straßen brächten mehr wirtschaftliches Wachstum. Doch ob neue Straßen tatsächlich die Wirtschaft ankurbeln, ist äußerst zweifelhaft. Fest steht dagegen, dass die Bundesregierung durch mehr Straßen eine klimafeindliche Verkehrspolitik auf Jahrzehnte zementieren würde. Pkw- und Lkw-Verkehr, Flächenverbrauch, Lärm, CO2-Emissionen sowie der Ausstoß anderer Schadstoffe würden weiter zunehmen und die Umwelt und unsere Gesundheit noch stärker belasten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit fielen jährlich rund 9 000 Hektar Landschaft neuen Straßen und anderen Verkehrswegen zum Opfer, was 12 000 Fußballfeldern entspräche. Das Autobahnnetz in Deutschland sei mit rund 13 000 Kilometern nach dem der USA das längste der Welt. Insgesamt seien heute fast 55 Millionen Kraftfahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs. Damit trage der Straßenverkehr mit jährlich rund 150 Millionen Tonnen CO2 zu 18 Prozent zum deutschlandweiten CO2-Ausstoß bei. Wolle die Bundesregierung ihre Klimaziele und ihre Ziele zur Reduzierung des Flächenverbrauchs tatsächlich erreichen, müsse sie dringend eine Wende hin zu einer umwelt- und klimaschonenden Verkehrspolitik einläuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehrmann: *Wir müssen die Krise als Chance nutzen und jetzt den Grundstein legen für eine intelligente und zukunftsfähige Mobilität. Angesichts des Klimawandels und eines drohenden Güterverkehrskollapses ist es unerlässlich, mehr Menschen und Güter auf die umweltfreundlichere Schiene zu bekommen. Dafür müssen unter anderem mehr Investitionen in regionale Schienenstrecken fließen und der Schienengüterverkehr, insbesondere im Seehafenhinterland, gestärkt werden. Teure Prestigeobjekte wie die ICE-Trasse von Nürnberg nach Leipzig helfen hingegen nicht weiter, um die Schiene attraktiver zu machen.&quot;</description>
    <dc:creator>Harry Fischer</dc:creator>
    <dc:subject>Verkehr</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Harry Fischer</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-19T13:34:00Z</dc:date>
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