Heimatzeitschrift „Unser Harz“ Ausgabe 12/2008
Clausthal-Zellerfeld. Der Glockenturm der Marktkirche zum Heiligen Geist in Clausthal ist wieder aufgebaut! Das Editorial der Ausgabe ist dieser erstaunlichen Leistung gewidmet, es bleibt dort aber noch viel zu tun, Kirchengemeinde und Förderverein setzen auf eine nicht erlahmende Spendenbereitschaft einer interessierten Oberharzer Gemeinschaft.
Weihnachtlich grüßt als Titelfoto der Buchdeckel des Evangeliars von 1513 aus dem Quedlinburger Domschatz, der 1945 die persönliche Kriegsbeute eines US-Offiziers wurde und auf abenteuerliche Weise 1992 „heimkehrte“. Gerhard Rockstedt, unermüdlicher Heimatforscher aus Rieder bei Quedlinburg, geht in seinem Aufsatz den Einzelheiten nach. Manfred Bornemann aus Hamburg/Ilfeld untersucht anschließend den Ortsnamen Hohegeiß, der auf einem alten Flurnamen um 1268 fußt. Alte Höhenwege, Grenzen, Holzmarken um das Bodfeld scheinen auf, spannende Historie um Macht und Ländereien dieses Oberharzer Raumes. Fritz Reinboth aus Braunschweig, excellenter Kenner nicht nur der Walkenrieder Klostergeschichte, berichtet vom Spatenborn aus der Walkenrieder Gipskarstlandschaft und ähnlichen Flurnamen; hierher könnte man im Frühjahr einmal eine Wanderung unternehmen!
Abschließend zeichnet ein Verwandter des (nicht nur) „Brockenmalers“ Johann Adolf Rettelbusch (1858-1934), Dr. rer. nat. Gerd Kley aus Oberkrämer b. Berlin, der in seiner Jugend im Geburtshaus des Malers in Kammerforst am Hainich (Thüringen), „zwischen dessen Bildern“ gelebt hat, seinen vielfältigen künstlerischen Werdegang nach, als Beitrag zum 150. Geburtstag am 15. Dezember in diesem Jahr. Rettelbusch war von 1887 bis 1924 beliebter Lehrer und Professor an der hervorragenden Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Magdeburg. Seine besondere Liebe galt dem Brocken, wo er mit Zeichnungen und Gemälden das Brockenhotel, das den Kriegsereignissen zum Opfer fiel, ausstattete. Er war mit seinen Freunden 1899 der Begründer der „Brocken-Silvester-Gemeinde“. Der Artikel zeigt einige der stimmungsvollen Bilder von Rettelbusch in dessen meisterhaften Maltechniken (Pastell, Öl, Tempera). Auf dem Brockenrundweg erinnert seit 1998 der wieder aufgestellte Rettelbusch-Gedenkstein an diese besondere Malerpersönlichkeit. Auch der Nationalpark Harz ist in diesem Heft wieder mit interessanten Neuigkeiten aus seinem Bereich vertreten.
„Unser Harz“ ist über die Oberharzer Druckerei in Clausthal-Zellerfeld (Tel. 05323/2533, Fax 2534; Mail: fischerthielbar.clausthal@t-online.de) zu beziehen: Einzel-Heft 2,10 € + Versandkosten, Abopreis (12 Hefte) 27,00 € (ab 2009) inkl. Mwst. u. Vkst.
Weihnachtlich grüßt als Titelfoto der Buchdeckel des Evangeliars von 1513 aus dem Quedlinburger Domschatz, der 1945 die persönliche Kriegsbeute eines US-Offiziers wurde und auf abenteuerliche Weise 1992 „heimkehrte“. Gerhard Rockstedt, unermüdlicher Heimatforscher aus Rieder bei Quedlinburg, geht in seinem Aufsatz den Einzelheiten nach. Manfred Bornemann aus Hamburg/Ilfeld untersucht anschließend den Ortsnamen Hohegeiß, der auf einem alten Flurnamen um 1268 fußt. Alte Höhenwege, Grenzen, Holzmarken um das Bodfeld scheinen auf, spannende Historie um Macht und Ländereien dieses Oberharzer Raumes. Fritz Reinboth aus Braunschweig, excellenter Kenner nicht nur der Walkenrieder Klostergeschichte, berichtet vom Spatenborn aus der Walkenrieder Gipskarstlandschaft und ähnlichen Flurnamen; hierher könnte man im Frühjahr einmal eine Wanderung unternehmen!
Abschließend zeichnet ein Verwandter des (nicht nur) „Brockenmalers“ Johann Adolf Rettelbusch (1858-1934), Dr. rer. nat. Gerd Kley aus Oberkrämer b. Berlin, der in seiner Jugend im Geburtshaus des Malers in Kammerforst am Hainich (Thüringen), „zwischen dessen Bildern“ gelebt hat, seinen vielfältigen künstlerischen Werdegang nach, als Beitrag zum 150. Geburtstag am 15. Dezember in diesem Jahr. Rettelbusch war von 1887 bis 1924 beliebter Lehrer und Professor an der hervorragenden Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Magdeburg. Seine besondere Liebe galt dem Brocken, wo er mit Zeichnungen und Gemälden das Brockenhotel, das den Kriegsereignissen zum Opfer fiel, ausstattete. Er war mit seinen Freunden 1899 der Begründer der „Brocken-Silvester-Gemeinde“. Der Artikel zeigt einige der stimmungsvollen Bilder von Rettelbusch in dessen meisterhaften Maltechniken (Pastell, Öl, Tempera). Auf dem Brockenrundweg erinnert seit 1998 der wieder aufgestellte Rettelbusch-Gedenkstein an diese besondere Malerpersönlichkeit. Auch der Nationalpark Harz ist in diesem Heft wieder mit interessanten Neuigkeiten aus seinem Bereich vertreten.
„Unser Harz“ ist über die Oberharzer Druckerei in Clausthal-Zellerfeld (Tel. 05323/2533, Fax 2534; Mail: fischerthielbar.clausthal@t-online.de) zu beziehen: Einzel-Heft 2,10 € + Versandkosten, Abopreis (12 Hefte) 27,00 € (ab 2009) inkl. Mwst. u. Vkst.
Harry Fischer - 22. Dez, 19:55






