Landwirtschaft
Die EU-Kommission hat am 3. März die Markteinführung der genetisch modifizierten Maislinie 1507 für den Gebrauch als Nahrungsmittel und Nahrungsbestandteil genehmigt. Die Genehmigung bedeutet, dass dieser Maistyp nunmehr in der EU als Nahrungsmittel, Nahrungsbestandteil oder daraus gewonnenes Produkt, wie Öl und Stärke, vermarktet werden kann. Es handelt sich hierbei um die erste Genehmigung nach der EU-Verordnung 1829/2003 über genetisch modifizierte Nahrungs- und Futtermittel.
Im Einklang mit den EU Kennzeichnungs- und Rückverfolgbarkeitsregeln soll auf den betreffenden Produkten auf den genetisch veränderten Mais hingewiesen werden. Wie bei Verfahren über genetisch veränderte Organismen üblich hatte sich der Ministerrat zuvor vor einer Entscheidung gedrückt. Auf diese Weise wird die EU-Kommission verantwortlich für die Entscheidung, die gewöhnlich Genehmigungen für den Einsatz genetisch veränderter Organismen erteilt.
Quelle: ngo-online:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=13079
Harry Fischer - 7. Mrz, 23:09
Mit vielfältigen Aktionen beteiligen sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am bundesweiten Aktionstag für eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Bereits gestern liefen Aktionen mit Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke in der Hallenser Innenstadt erfolgreich. Das teilte Pressesprecherin Claudia Klupsch mit. Heute verteilen Grüne am Magdeburger Hauptbahnhof Info-Materialien an Passanten (derzeit mit Undine Kurth, MdB, ab 12.30 Uhr mit Spitzenkandidatin Inés Brock.) Heute und morgen organisieren BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Informationsstände in Merseburg. Mit dabei sind Inés Brock und Steffi Lemke. Morgen ist die Öffentlichkeit zur Podiumsdiskussion "Wohin GEN wir?" eingeladen (17 Uhr, Merseburg, Ständehaus).
Bei der Hallenser Aktion beteiligten sich rund 60 Wählerinnen und Wähler an der Volksabstimmung zu Gentechnik in Lebensmitteln. Das Ergebnis (80 Prozent sagten Nein zu Gentechnik) bestätigt die Tatsache, dass die Mehrheit der Bevölkerung der Gentechnik ablehnend gegenübersteht.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sind die einzige Partei in Sachsen-Anhalt, die konsequent gegen die Agro-Gentechnik-Offensive der schwarz-gelben Landesregierung gekämpft hat. "Wir warnen vor den Risiken für Mensch und Natur. Wir weisen darauf hin, dass die Agro-Gentechnik Arbeitsplätze in der Öko- und konservativen Landwirtschaft gefährdet", so Inés Brock, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Brock: "Dass Sachsen-Anhalt derzeit Gen-Versuchsfeld ist, haben wir u.a. auch Noch-Wirtschaftsminister Rehberger zu`verdanken´, dessen Partei, die FDP, die Interessen der Agro-Konzerne zu gern willfährig bedient. Zum Glück läuft die Regierungsbeteiligungszeit der FDP ab."
Das unter grüner Federführung geschaffene vorsorgeorientierte Gentechnikgesetz will Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer (CSU) gemeinsam mit SPD-Spitzenleuten antasten. Brock: "Wir fordern: Keine Aufweichung der Haftungsregelung im Gentechnikgesetz.!"
Harry Fischer - 3. Mrz, 11:31
Mehrere deutsche Verbraucher- und Naturschutzverbände haben die geplante Ausrichtung der Agrar- und Ernährungsforschung im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm scharf kritisiert. In dem für die Jahre 2007 bis 2013 geplanten Programm liege das Schwergewicht einseitig auf der Förderung von Gentechnikforschung, heißt es in einem Schreiben vom Donnerstag an Europa- und Bundestagsabgeordnete sowie an deutsche Ministerien. Diese Ausrichtung werde zudem ausschließlich von der Chemie- und Lebensmittelindustrie sowie der Forschung bestimmt, kritisieren die Verfasser.
Den Brief haben unter anderem Greenpeace, der Naturschutzbund (NABU) und der Bund Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) unterschrieben.
Quelle und mehr:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=13003
Harry Fischer - 23. Feb, 22:45
Im brasilianischen Amazonas-Urwald sollen weitere Schutzgebiete entstehen. Nach Berichten der Umweltorganisation Greenpeace hat der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva in der vergangenen Nacht per Gesetz Schutzgebiete im Bundesstaat Pará, im Nordosten Brasiliens, durchgesetzt. Die Gebiete sollen eine Fläche von 6,4 Millionen Hektar umfassen. Das Gesetz enthalte drei verschiedene Arten von Schutzgebieten: 1,6 Millionen Hektar würden dauerhaft geschützt. Dort dürften keine Bäume abgesägt oder verbrannt werden. Auf weiteren 2,8 Millionen Hektar solle die Waldnutzung zwar erlaubt sein, aber nur mit ökologischen und sozialen Auflagen. Für zwei Millionen Hektar sollten klare Nutzungsvorgaben zum langfristigen Erhalt des Waldes beitragen.
Quelle:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=12925
Grenzkontrollen gefordert: Biobauern kritisieren geplante Stallpflicht für Geflügel
Die deutschen Biobauern kritisieren die von der Bundesregierung geplante Stallpflicht für Geflügel. "Das ist purer Aktionismus", sagte der Vorsitzende des Anbauverbandes Bioland, Thomas Dosch, der "Berliner Zeitung". Nach wie vor gehe von wilden Zugvögeln nur eine geringe Gefahr aus. "Viel gefährlicher sind die illegalen Importe aus Ländern, in denen die Vogelgrippe grassiert", betonte Dosch. Statt das Geflügel pauschal in den Stall zu schicken, müssten die Kontrollen an den Grenzen verschärft werden.
Quelle:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=12935
Harry Fischer - 14. Feb, 20:44
Das WTO-Schiedsgericht gibt einer Klage von USA, Kanada und Argentinien aus dem Jahr 2003 recht. Diese hatten der Europäischen Union vorgeworfen, die Zulassung und den Anbau gentechnisch veränderter Organismen für den landwirtschaftlichen Anbau zu behindern und damit gegen WTO-Recht zu verstoßen. "Die WTO stellt Freihandel über Umweltschutz, Gesundheitsvorsorge und den Mehrheitswillen von Verbrauchern und Landwirten", kritisierte Cornelia Reetz von Attac. Dass Handelsjuristen darüber entscheiden, was wir essen sollen, hält sie für einen Skandal.
Die WTO-Entscheidung beschneidet das Recht der europäischen Bürgerinnen und Bürger, sich und die Umwelt vor den Gefahren der grünen Gentechnik zu schützen. Der Schiedsspruch zeigt den undemokratischen Charakter der WTO. Beschlüsse gewählter Parlamente werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit von der WTO kassiert, der Wille der Bevölkerung zählt nicht. Die WTO bedient munter die Interessen der Konzerne wie Monsanto, Bayer, BASF und Syngenta, die den Markt für genmanipuliertes Saatgut und Agrochemie beherrschen.
Die WTO-Forderung, dass eine Gefährdung wissenschaftlich nachgewiesen werden müsse, bevor Handelsbeschränkungen erlassen würden, widerspreche dem Vorsorgeprinzip, das auch im UN-Protokoll von Cartagena festgeschrieben sei, sagte Attac-Sprecherin Cornelia Reetz. Die WTO missachte internationalen Umwelt- und Verbraucherschutz.
Harry Fischer - 9. Feb, 23:17
Der Bundesparteirat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat am Montag beschlossen, eine breite Offensive gegen eine Zwangsbeglückung der Verbraucherinnen und
Verbraucher mit gentechnisch veränderten Agrarprodukten zu initiieren. Das teilte Pressesprecherin Claudia Klupsch von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt mit.
Mit einem ihrer Wahlkampfthemen warnen die sachsen-anhaltischen Bündnisgrünen ebenfalls vor der Großen "Gen-Koalition". Spitzenkandidatin Inés Brock sagte: "Wir sehen uns von der Bundesebene in einem unserer Hauptthemen bestärkt. Hände weg vom Gentechnik-Gesetz! Keine Aufweichung der Haftungsregelungen!"
Im einstimmig gefassten Parteiratsbeschluss "Wahlfreiheit sichern, gentechnikfreie Regionen fördern!" fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Bundesregierung auf, die Schutzstandards des unter Rot-Grün verabschiedeten Gentechnikgesetzes beizubehalten. Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer will die klaren Haftungsregeln verwässern. Im Einklang mit führenden Unions- und SPD-Politikern versucht er, EU-rechtswidrige Forderungen im Gentechnik-Gesetz durchzusetzen. Der derzeitigen schwarz-gelben Landesregierung würde dies gefallen, fährt sie doch weiter ihre "Gentechnik-Offensive".
"Im Wahlkampf - an den Ständen, in den Gesprächen mit den Menschen, in Diskussionen, auf Podien - wir werden immer wieder auf die Gefahren der Agro-Gentechnik hinweisen und die Mär von hunderten Arbeitsplätzen durch diese Technologie entlarven", so Brock weiter.
Harry Fischer - 7. Feb, 22:08
"Erst die Anwendung der Forschung bringt Arbeitsplätze nach Sachsen-Anhalt! – Politikwechsel erforderlich", das meint Joachim Raymund auf der Webseite der FDP-Quedlinburg. Alles was dann im Folgenden abgesülzt wird, ist uralter, kalter Kaffee: "große Wachstumspotenziale, zukunftsorientierter Technologien, ertragsorientierte Anwendung, Verschwendung von Ressourcen, das sind so die Schlagworte, mit denen der FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolpert, der für die Gen-Lobby im Landtag sitzt, zitiert wird.
"Die Bio- und Gentechnologie könne zu einer tragfähigen Säule der wirtschaftlichen Entwicklung Sachsen-Anhalts und Mitteldeutschlands ausgebaut werden... Der Vorstand des Ortsverbandes Quedlinburg fordert in diesem Zusammenhang eine Rücknahme des innovationsfeindlichen Gentechnikgesetzes der Bundesregierung. Dieses sorge bei Haftungsfragen für so hohe Hürden, dass die Anwendung in der Praxis unmöglich gemacht werde. Hier sei es erforderlich, die Regelungen auf das in Haftungsfragen übliche Maß herabzusetzen."
Die Haftung ist aber genau der springende Punkt. Nach dem "innovationsfeindlichen Gentechnikgesetz" gilt schlicht das Verursacher-Prinzip: "Wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch." Die liberalen Schwätzer möchten hier offenbar herbei jammern, dr Verbraucher, der Bauer, der sich gegen den Würgegriff der Saatgutkonzerne sträubt und der Bio-Bauer, die Zeche zahlen sollen.
Denn versichern kann sich der Landwirt, der Gentechnik auf den Acker bringt, gegen Schadensersatzklagen nicht: Keine Versicherung in Deutschland deckt dieses Risiko der grünen Gentechnik ab. Denn was die Befürworter gerne unterschlagen: Bei roter Gentechnik (Medizin) geht es um geschlossenen Systeme, bei grüner Gentechnik geht um um die Natur, das grenzenlos offene System, mit Pollenflug, Bienen, Schmetterlingen, Blütenstaub, Auswaschung durch Regen, Wind und Wetter. Also unkontrollierbar und nicht wieder gut zu machen, wenn was außer Kontrolle gerät.
Zahlreiche negative Erfahrungen in vielen Ländern zeigen, dass die Bedenken und die Ablehnung der Verbraucher berechtigt sind. Die Gen-Lobby muss gestoppt werden.
Harry Fischer - 19. Jan, 16:25
Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander. Das offenbart sich auch in der folgenden Meldung, die das Deutschland Radio aus der Forschung abstrahlte: "Sobald Maispflanzen von einer Raupe angefressen werden, setzen sie einen Duftcocktail frei. Dieser Duft lockt Wespen an, die ihre Eier in der Raupe ablegen, die Nachkommen ernähren sich von der Raupe. So befreien sich Maispflanzen von Schädlingen.
Max-Planck-Forscher aus Jena berichten gemeinsam mit Schweizer Kollegen im Fachblatt PNAS, dass der Mais nur ein einziges Gen - TPS10 mit Namen - anschalten muss, damit der Hilferuf der Pflanze funktioniert. Das Gen trägt demnach den Bauplan für ein Enzym, das in der Pflanze so genannte Sesquiterpene herstellen kann. Diese Substanzen bilden den Duftstoff-Cocktail, der für Wespen unwiderstehlich ist."
Soweit so gut. Die Natur ist eben genial. Aber unsere Forscher wollen ja mehr:
"Eine attraktive Möglichkeit der biologischen Schädlingsbekämpfung sehen die Forscher darin, Nutzpflanzen mit dem TPS 10-Gen auszustatten", heißt es in dem Artikel von [mawi] weiter. Die Burschen in Jena und der Schweiz sollten sich das gen erst mal im Selbstversuch einpflanzen. Wespen, macht eure Arbeit!
Quelle und weitere Artikel:
http://www.dradio.de/dlf/meldungen/forschak/
Harry Fischer - 18. Jan, 10:08
Nach Gammelfleisch und Vogelgrippe könnte Gentechnik sich zum bestimmenden Thema der nächsten Monate entwickeln. Denn Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer hat angekündigt, das Gentechnik-Gesetz nach den Wünschen der Gentech-Industrie auszugestalten. Das heißt: Aufweichung der Haftungskriterien für Gentechnik-Anbauer und dadurch Gefährdung der gentechnikfreien Landwirtschaft. Viele Landwirte, aber auch zum Beispiel die Stadt München und kirchliche Einrichtungen, haben inzwischen „Gentechnikfreie Regionen“ gegründet (http://www.gmo-free-regions.org./) oder ihren Verzicht auf den Anbau von Gentechnik-Pflanzen erklärt. Babykost-Hersteller „Hipp“ hat zu Beginn der „Grünen Woche“ angedroht, seine Produktion ins Ausland zu verlagern, falls auf deutschen Äckern zu viel Gentechnik blühen sollte.
Schreiben Sie Horst Seehofer - foodwatch unterstützt die Brief-Aktion des virtuellen Demokratie-Portals „Campact“ für Wahlfreiheit bei Gentech-Lebensmitteln!
Noch ist nicht entschieden, ob Minister Seehofer mit seinen Vorschlägen die Wahlfreiheit der Bürger, egal ob Bauern oder Verbraucher, in Sachen Gen-Essen aushöhlt. In Europa haben 70 Prozent und in Deutschland, laut dem Meinungsforschungsinstitut Forsa, rund 80 Prozent der Befragten Vorbehalte beziehungsweise lehnen Gentechnik auf dem Acker und im Essen ab.
Führende Politiker der Regierungsfraktionen stehen der Agro-Gentechnik skeptisch gegenüber. Noch sind die Verhandlungen zwischen den Ministerien nicht abgeschlossen.
Weitere Informationen zur Campact-Aktion, die Aktion selbst und Weiterempfehlungsmöglichkeiten unter:
http://www.stoppt-seehofer.de/gentec/home
Harry Fischer - 17. Jan, 18:32
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Sachsen-Anhalt lehnt den für das Frühjahr 2006 geplanten Anbau von genmanipuliertem Mais ab. Bislang unbemerkt von der Öffentlichkeit ist vorgesehen in Bernburg (18.000 m2) und Drosa (500.000 m2) Maispflanzen der Linie MON 810-6 anzubauen.
Diese patentgeschützte Pflanze der Firma Monsanto wurde nach BUND-Kenntnissen derart verändert, dass Erbinformationen aus dem Bodenbakterium ,Bacillus thuringiensis' entnommen und mittels gentechnischem Verfahren in das Erbgut der Maispflanze eingeschleust wurden. In der Folge produziert sie ein giftiges Protein, das insbesondere die Larven des Maiszünslers (Schmetterling) abtöten und die Pflanze so vor Fraß schützen soll.
"Der Anbau von Gen-Mais birgt jedoch erhebliche ökologische Risiken", sagte Diplom-Biologe Oliver Wendenkampf, Landesgeschäftsführer des BUND in Sachsen-Anhalt. "Die von der Pflanze MON 810 in ihren Zellen fortlaufend produzierten Bt-Toxine töten nicht allein den Maiszünsler, sondern auch zahlreiche nützliche Insekten. Auch ein Auskreuzen der Erbinformationen auf andere Pflanzen ist nicht auszuschließen. Die Wirkungen der genveränderten Pflanze gehen damit viel weiter, als ihre Entwickler wahr haben wollen". Auch bezüglich der gesundheitlichen Wirkungen sind nach wie vor viele Fragen ungeklärt.
Der geplante Anbau in Borken und Greven sei zudem auch faktisch unsinnig: "Der Maiszünsler richtet hier kaum nennenswerte Schäden an", sagte Wendenkampf. In Regionen, denen der Maiszünsler verstärkt auftrete, sei das Problem oft hausgemacht und in der Form des Maisanbaus selbst begründet: Wer jahrelang auf der immer gleichen Fläche in Monokultur Mais anbaue, schaffe für den bei Maisanbauern ungeliebten Schmetterling erst die idealen Voraussetzungen für dessen Ausbreitung. Diese lässt sich aus Sicht des BUND jedoch leicht vermeiden: durch Häckseln der Erntereste und tiefes Pflügen; die schlüpfenden Falter könnten den Boden dann nicht verlassen und im Folgejahr keine weiteren Pflanzen befallen. Auch eine verbesserte Fruchtfolge helfe weiter. Wird Silomais für die Tiermast angebaut, so wird dieser bereits zu einem Zeitpunkt geerntet, zu dem sich die Raupen noch gar nicht richtig entwickelt haben.
Der BUND Sachsen - Anhalt ruft den bislang noch anonym gebliebenen Landwirt daher dazu auf, die geplante Aussaat zu unterlassen. "Der Großteil der Bevölkerung lehnt Gentech-Anbau ab. Jetzt auf Biegen und Brechen Gen-Mais anzubauen, den niemand haben möchte und hierfür auch noch riskante Eingriffe in die heimische Flora in Kauf zu nehmen, führt in die Irre!"
Harry Fischer - 16. Jan, 17:54