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Nationalpark

Freitag, 9. Oktober 2009

Kunstausstellung „Natur – Mensch“

Sankt Andreasberg. Auch 2009 setzte der länderübergreifende Nationalpark Harz gemeinsam mit der Bergstadt Sankt Andreasberg die Ausrichtung der erfolgreichen Kunstausstellung „Natur – Mensch“ in der Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg fort.

Zur Finissage der Ausstellung am Samstag, den 10.10.2009 ab 17 Uhr in der Sankt Andreasberger Rathausscheune haben wir Sie bereits eingeladen und dürfen an diesen Termin erinnern. Es wird der Publikumspreis verliehen und die Gewinner des Kinderkunstwettbewerbes werden ausgezeichnet. Musik: Andreas Sommer.

Hintergrund: Stolze 430 Arbeiten aus verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst – wie z. B. Malerei, Fotografie, Bildhauerei und Installation – wurden der Jury in diesem Jahr eingereicht. Die besten 71 Werke von insgesamt 59 Kunstschaffenden werden im Sankt Andreasberger Kunst-Herbst zu sehen sein.

250 professionelle Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und dem Ausland haben sich 2009 an der Ausschreibung beteiligt und um den Andreas-Kunstpreis beworben. Die Kunst-Jury „Natur – Mensch“ hatte wieder viel zu tun, alle Werke zu sichten und zu bewerten.

Die Ausstellung ist dem besonderen Anliegen der beiden ausrichtenden Stellen gewidmet, die Menschen sowohl für den allgemeinen Umwelt- und Naturschutz wie auch für die Erhaltung und Wiederherstellung einer möglichst unbeeinflussten Natur in Großschutzgebieten zu gewinnen.

Die Kunstausstellung wurde am 19.9.2009 um 19 Uhr in der Rathaus-Scheune Sankt Andreasberg im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Unser Schirmherr ist wieder das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz, in diesem Jahr vertreten durch den Staatssekretär Dr. Stefan Birkner. Highlight des Abends war die Verleihung des Andreas-Kunstpreises, vorgenommen durch unseren Förderer, die Sparkasse Goslar/Harz, vertreten durch ihren Vorstandsvorsitzenden Hermann Mehrens, den Sankt Andreasberger Bürgermeister Hans-Günter Schärf und den Harzer Nationalparkleiter Andreas Pusch.

Diesjähriger Andreas-Kunstpreisträger war Manfred Fuchs, Berlin, mit seinem Werk „Lagerstätte“ (Eitempera auf Papier); weitere Preisträger waren Andre Bertram Clausthal-Zellerfeld, mit seiner Fotografie „Johannistag/Charlotte“, Stehn Raupach, Frankfurt a.M., mit „Vogelhaus“ (Öl auf Leinwand, getupft) und Renee Strecker, Berlin, mit „Große Woge“ (Öl auf Leinwand).

Die Ausstellung selbst ist noch bis zum 10.10.2009 täglich von 11 – 17 Uhr in der "Sankt Andreasberger Kunstmeile", nämlich der Rathausscheune, der St. Andreaskirche, der Martini-Kirche und im Kurpark zu besichtigen.

gudrunbartels
„Landschaften-Regelung“ (Acryl auf Holz) von Gudrun Bartels.

Informationen:
http://www.nationalpark-harz.de
http://www.nationale-naturlandschaften.de
Ihre Spende: http://www.gfn-harz.de
Klimaschutz mitmachen: http://www.klimaschuetzen.de

Mittwoch, 7. Januar 2009

Nationalpark Harz: Schwere Zeit für die Tierwelt erleichtern

Wernigerode – Sankt Andreasberg. Neuschnee lockt in diesen Tagen auf die Pisten und Loipen und macht den Oberharz besonders anziehend für Wintersportler und Erholung Suchende. Für die Tierwelt ist der Winter jedoch die schwerste Zeit. Der Nationalpark Harz bittet daher Sportler und Erholung Suchende, bei allem Spaß an Sport und Spiel den rücksichtsvollen Umgang mit der Natur nicht zu vergessen.

„Skiläufer und Wanderer sollten unbedingt auf den gespurten und gekennzeichneten Loipen sowie den ausgewiesenen Wanderwegen bleiben“, appelliert Nationalpark-Sprecher Friedhart Knolle an alle Besucher des Nationalparks und des umgebenden Naturparks Harz.

Spaziergänger, die unbedacht querfeldein wanderten, richteten oft unbewusst schwere Schäden in der Natur an, erklärt Knolle. Tiere würden aufgescheckt und aus ihren Verstecken vertrieben. „Finden sie danach nicht genug Nahrung, um wieder zu Kräften zu kommen, kann das ihren Tod bedeuten.“ Der Sprecher der Nationalparkverwaltung bittet daher eindringlich, Lärm zu vermeiden, Hunde anzuleinen und auf das Skilaufen in der Dämmerung und bei Nacht zu verzichten.

Der Nationalpark bittet darüber hinaus um Verständnis, dass die Loipen nicht immer und überall spurbar sind. Es gibt immer wieder schneefreie oder schneeärmere Bereiche, sodass die Spurgeräte nicht eingesetzt werden können. Dann ist in Verbindung mit den knüppelharten „Altloipen“ die Benutzung insbesondere in Gefällstrecken nicht ungefährlich.

In Zusammenarbeit mit den Harzer Gemeinden bemüht sich der Nationalpark Harz, allen Harztouristen ein brauchbares Loipennetz bereit zu stellen. Im Winter werden jedoch mannigfaltige Ansprüche an die Landschaft erhoben. Neben den klassischen Skilangläufern gibt es Fußgänger,  Skater und Familien mit Kleinkindern und Schlitten, die die herrliche Winterlandschaft gerade im Nationalpark Harz nutzen wollen. Alle Gruppen haben unterschiedliche Erwartungen an einen präparierten Winterweg. Die gegenseitige Akzeptanz der Besuchergruppen ist dabei leider recht gering.

Unser Personal, das für die Loipenspurgeräte zuständig ist, soll nach Möglichkeit vor den touristischen Anströmen, also gegen ca. 900 Uhr, die Loipen fertig gestellt haben. Bei einer durchschnittlichen Fahrzeit von ca. 12 bis 14 Stunden je Loipenbereich bedeutet dieses einen Start der Loipenspurgeräte zwischen 1900 und 2100 Uhr, unabhängig von Wochenenden oder Feiertagen. Zu Beginn der Fahrt müssen sich die Fahrer für eine Fahrtrichtung entscheiden. Durch Änderung der Witterungsverhältnisse kann es vorkommen, dass die zu Beginn der Tour gespurten Loipen durch Pulverschnee verwehen oder durch einsetzenden Schneefall nicht mehr gut oder gar nicht zu sehen sind. Unsere Gäste haben die Möglichkeit, in jeder Tourist-Info zu erfragen, an welchen Tagen die einzelnen Loipenbereiche gespurt wurden. Bei einsetzendem Tauwetter oder zu geringer Schneehöhe kann ein Spuren der Loipen mehr schaden als nutzen. Der Schnee kann noch schneller abtauen oder aber es können durch die Fräse Steine in die Spur eingebracht werden. Dadurch kann ein gesamter Loipenbereich unbrauchbar werden.

Wenn Loipen vereisen, die Schneelage zu gering ist oder sonstigen widrigen Witterungsbedingungen herrschen, sind wir nicht immer in der Lage, optimale Langlaufbedingungen herzustellen. Hier ist die Eigenverantwortung jedes einzelnen Skiläufers gefragt!

http://www.nationalpark-harz.de
http://www.nationale-naturlandschaften.de
Ihre Spende für uns: http://www.gfn-harz.de
Klimaschutz mitmachen: http://www.klimaschuetzen.de

Montag, 29. Dezember 2008

Hörsaal in der Natur – Praktikum für die Umwelt 2009 im Nationalpark Harz

Wernigerode – Sankt Andreasberg. Der Nationalpark Harz schreibt in Verbindung mit Europarc Deutschland und der Commerzbank wieder drei bezahlte Praktikantenstellen in Wernigerode, Sankt Andreasberg und Altenau-Torfhaus aus. Das teilte die Nationalparkpressestelle mit.

Atemberaubende Wälder, bizarre Felslandschaften, tiefe Schluchten, Seeadler, Luchs und Wildkatze - all das gibt es noch in deutschen und europäischen Nationalparken. Junge Menschen und insbesondere Studenten, die Einblicke in diese einmaligen Naturlandschaften bekommen möchten, können sich für ein „Praktikum für die Umwelt“ bewerben.

Während eines drei- bis sechsmonatigen Praktikums unterstützen jedes Jahr etwa 50 Studenten deutsche Großschutzgebiete und auch einen tschechischen Nationalpark in der Umweltbildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Bewerben können sich Studenten aller Fachrichtungen in insgesamt 27 Schutzgebieten zwischen Wattenmeer, Harz, Sächsischer Schweiz und Alpen. Die Kosten für die Unterkunft und ein monatliches Praktikumsgehalt übernimmt die Commerzbank, für die fachliche Betreuung sorgt der Kooperationspartner EUROPARC Deutschland, der Dachverband der Nationalen Naturlandschaften. Voraussetzung für eine Teilnahme sind Interesse an Ökologie und Öffentlichkeitsarbeit sowie Freude am Umgang mit Menschen.

Das „Praktikum für die Umwelt“ dokumentiert das langfristige Engagement der Commerzbank für nachhaltige Entwicklung und für Ökologie und Umwelt im Speziellen. Bereits seit 19 Jahren führen die Bank und EUROPARC das mit dem Internationalen Sponsoring-Award und von der UNESCO ausgezeichnete Projekt gemeinsam durch. Seitdem haben über 1.100 Praktikanten ihr Wissen in die Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate eingebracht und dabei einzigartige Erfahrungen gesammelt. Für viele war das der Einstieg in ihr späteres Berufsleben.

Unter www.praktikum-fuer-die-umwelt.de können sich Interessierte aller Fachrichtungen bewerben. Bewerbungsschluss ist der 9. Januar 2009. Weiterführende Informationen zum ökologischen Engagement der Commerzbank finden Sie im Internet unter: www.commerzbank.de/de/hauptnavigation/konzern/engagement/oekologie/oekologie.html

Dienstag, 14. Februar 2006

Undine Kurth (Grüne) warnt vor "Kettensäge" im Nationalpark

Zur Entscheidung des niedersächsischen Umweltministers Hans-Heinrich Sander, Horst Hooge als Waldumbau-Beauftragten im Westharz einzusetzen, äußert sich Undine Kurth, Parlamentarische Geschäftsführerin und Naturschutzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Die Bilanz der Nationalpark-Fusion ist ernüchternd. Die Ziele, mit der Fusion einen gemeinsamen Nationalpark mit internationalen Standards zu schaffen, Naturschutz länderübergreifend zu betreiben und dabei Personalkosten zu sparen, gehen in Kleinstaaterei und Personalgezänk unter.

Der niedersächsische Umweltminister Sander hat mit der Berufung von Horst Hooge zum Leiter des Weltumbaus West der Sache des Nationalparks einen Bärendienst erwiesen. Offenbar hat Frau Wernicke sich geirrt, als Sie davon ausging, dass ein Wort unter Ministern gilt und ihr niedersächsischer Kollege sich an getroffene Absprachen hält. Dabei begeht Minister Sander Wortbruch im doppelten Sinne: Die Entscheidung, zwei Leiter Waldumbau in einem Nationalpark zu berufen, ist nicht nur eine inhaltliche. Diese Entscheidung bedeutet nämlich, dass es eben keine Verständigung zu naturschutzfachlichen Inhalten gibt. Mit Herrn Hooge und Frau Möser stehen sich nicht nur Mann und Frau gegenüber, sondern zwei völlig unterschiedliche Konzepte in Sachen Waldumbau - kurz eine Entscheidung zwischen Kettensäge und Natur. Sylke Möser gilt als exzellente Fachfrau auf dem Gebiet des natürlichen Waldumbaus und eine Ablehnung ihrer Person bedeutet auch eine Ablehnung ihres Konzeptes.

Das lässt für die Arbeit eine gemeinsamen Nationalparks nichts Gutes befürchten. Sachsen-Anhalt ist gefordert, nachdrücklich auf die Erarbeitung eines gemeinsam getragenen Waldumbaukonzeptes, das internationalen Qualitätskriterien genügt, zu dringen.

Minister Sander hat damit auch eine Chance zwischen West und Ost vergeben und belegt, dass die Kleinstaaterei in Sachen Naturschutz noch lange nicht überwunden ist. Diese Ereignisse sind ein weiteres wichtiges Argument, um bei der Föderalismusreform Zuständigkeiten des Bundes im Umwelt- und Naturschutz nicht leichtfertig aus der Hand zu geben."

Hintergrund:

Bei der Unterzeichnung des 2. Staatsvertrages zum gemeinsamen Nationalparks im Januar 2006 gab es durch den zuständigen niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) die Zusage, die Stellen der Fachbereichsleiter paritätisch zwischen beiden Ländern zu vergeben.

Danach sollten die Stellen des Verwaltungschefs und des Pressesprechers durch Niedersachsen, die Leitung Waldumbau durch Sachsen-Anhalt besetzt werden. Frau Wernicke hat zum 01. Februar 2006 Sylke Möser zur Leiterin dieses Bereiches ernannt, dies wird von Niedersachsen nicht akzeptiert. Im Gegenteil: Niedersachsen hat Horst Hooge zum Leiter Waldumbau im Westharz ernannt. Er soll ein Jagdfreund des Staatssekretärs im Umweltministerium Christian Eberl sein.

Nachfragen: MdB Undine Kurth (0170) 48 333 46

Mittwoch, 1. Februar 2006

Nationalparks Harz: Wander- und Naturerlebnis-Programm 2006

Wernigerode-Sankt Andreasberg. Naturnahe Wälder, ursprüngliche Moore und bizarre Felslandschaften - all das gilt es unter dem Motto "Natur erleben" zusammen mit Nationalpark-Rangern, -Förstern und Mitarbeitern der Nationalpark-Umweltbildung im Nationalpark Harz zu entdecken. Alle Wanderungen sind auch für ungeübte Wanderer mit festem Schuhwerk gut zu bewältigen.

Auf dem Programm stehen auch in diesem Jahr wieder viele interessante Angebote, z.B. Brockenwanderungen, Tierspurenentdeckung im Winter, Pferdewanderungen, Besuche des Brockengartens, Wanderungen zum Frühlingserwachen im Buchenwald, Fledermaus-Entdeckungstouren und vieles mehr.

Ein Verzeichnis nützlicher Adressen und eine kurze Beschreibung aller Nationalparkgemeinden des fusionierten Nationalparks Harz sowie Informationen zu anderen Nationalparkthemen wie z.B. dem Löwenzahnpfad runden das Programm ab.

Das Programmheft kann ab sofort bei der Nationalparkverwaltung Harz unter Tel. 05582/9189-43, e-mail hentze@nationalpark-harz.de, und Tel. 03943/5502-31, e-mail unterwegs@nationalpark- harz.de, bezogen werden. Es liegt auch in den Nationalparkhäusern und Rangerstationen sowie den Tourist-Informationen der Nationalparkregion aus und ist online unter http://www.nationalpark-harz.de und http://www.gfn-harz.de als Download verfügbar.

Samstag, 31. Dezember 2005

Kater- Wanderung des Nationalparkhauses Altenau-Torfhaus

Nach einer anstrengenden Silvesternacht beginnt der ein oder andere das neue Jahr müde, ausgelaugt und vielleicht auch mit Kopfschmerzen. Um dem Abhilfe zu schaffen, bietet das Nationalparkhaus Altenau Torfhaus am 1.1.2006 eine geführte „Kater-Wanderung“ durch den verschneiten Harzer Winterwald an. Treffpunkt ist um 11 Uhr im Nationalparkhaus Altenau-Torfhaus. http://www.torfhaus.info.

Entdecken Sie die Natur des Nationalparks Harz für Ihr eigenes Wohlbefinden und holen Sie sich Energie für das Neue Jahr 2006! Für die Teilnahme bitten wir um einen kleinen freiwilligen Anerkennungsbeitrag.

Rückfragen: Nationalparkhaus Altenau- Torfhaus, Franziska Herschleb, Torfhaus 21, 38667 Torfhaus, Tel. 05320/263, Fax 266, torfhaus@t-online.de

http://www.nationalpark-harz.de
http://www.nationale-naturlandschaften.de

Sonntag, 25. Dezember 2005

Luchsin mit drei Jungen im Ersten

Länger als ein Jahr hat der Braunschweiger Naturfilmer Uwe Anders die Natur und ihre Tiere in der Nationalparkregion Harz mit seiner Kamera eingefangen.

Dabei sind ihm u.a. einmalige Aufnahmen von einer Luchsin mit drei Jungtieren gelungen.

Der Film wird am Montag, dem 2. Weihnachtsfeiertag (26.12.2005) um 14.15 Uhr im Ersten Programm (ARD) in der Reihe "Expeditionen ins Tierreich" unter dem Titel "Der Harz - Dunkler Wald und lichte Höhen" zu sehen sein.

Also einschalten!

Quelle: http://www.nationalpark-harz.de

Montag, 19. Dezember 2005

Leica unterstütz Nationalpark

Sankt Andreasberg & Wernigerode. Die Leica Camera AG unterstützt zahlreiche Projekte rund um die Fotografie. Ein aktuelles Beispiel ist der Nationalpark Harz, dem Leica zahlreiche hochwertige optische Geräte für die praktische Arbeit leihweise zur Verfügung gestellt hat. Unsere Mitarbeiter setzen sie mit großem Erfolg in der Umweltbildung und bei den Walderlebnisveranstaltungen ein.

Ein weiteres Beispiel ist ein Fotoprojekt des Nationalparks Harz, bei dessen Verwirklichung auch Leica als Partner beteiligt ist und für die Umsetzung Digitalkameras der Modellreihe LEICA DIGILUX 2 zur Verfügung gestellt hat. Das Projekt "zeitwildnisharz" steht unter dem Motto 1 Nationalpark, 2 Bundesländer, 8 Motive, 365 Tage, 2.920 Bilder.

Seit dem 1. Januar 2005 wird im Nationalpark Harz, dem ersten länderübergreifenden Nationalpark Deutschlands, an 8 verschiedenen Standorten der Wechsel und Wandel der Natur 365 Tage lang fotografisch festgehalten. Jeden Tag ein Bild. Jedes Bild ist einzigartig. Die Bilder lassen die Zeit, den ständigen Wandel und Wechsel der Natur sichtbar werden. Einer Natur, die im Nationalpark weitgehend sich selbst überlassen wird, Wildnis werden wird. Ziel des Fotoprojektes ist, die entstandenen Bilder auf vielfältige Weise der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Geplant ist hier unter anderem eine Wanderausstellung. Weitere Informationen und erste Eindrücke finden Sie unter
http://www.zeitwildnisharz.de.

Dienstag, 20. September 2005

Wandern mit Ranger

Für kurzentschlossene Wanderfreunde und Nationalparkinteressierte bietet der Nationalpark Harz am 21. September eine geführte Rangerwanderung im Nationalpark Harz durch die Wildnis des Brunnenbachtals an. Start der Wanderung ist in Braunlage an der Jugendherberge um 13.30 Uhr. Die Länge beträgt ca. 4.5 km; die Wanderung dauert ca. 2.5 Stunden.

Anmeldungen und Informationen in der Rangerstation Königskrug unter Tel. 05520/92 30 39.

Das vollständige Nationalpark-Wanderprogramm 2005 ist in der Pressestelle des Nationalparks Harz kostenlos erhältlich.

Nationalpark Harz - Pressestelle
Dipl.-Geol. Friedhart Knolle
Nationalparkverwaltung Harz
Oderhaus 1, 37444 Sankt Andreasberg friedhart.knolle@npharz.niedersachsen.de

Mittwoch, 14. September 2005

Wölfe, Kaffee und Geschichten im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

Das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg lädt am Sonnabend, dem 17. September, ab 14:30 Uhr zu einer Ausstellung ein. Dabei werden das Lesecafé und der Shop für Naturkostprodukte eingeweiht. Das teilte Anja Becker, Leiterin Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, mit.

Der Waldarbeiter-Instrumental-Musikverein begleitet die Feier. Es gibt Kaffee und Kuchen und für den herzhaft orientiert Gaumen Grillwurst und Bier. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung können Sie es sich im neuen Lesecafé gemütlich machen und bei Kaffee und Kuchen in aller Ruhe in Naturführern und Bildbänden stöbern oder sich über den Harz informieren. Eine Lesung soll Erwachsene und Kinder gleichermaßen ansprechen.

Der umgebaute Verkaufsbereich bietet Naturkostprodukte aus der Region und aus fairem Handel an. Hier wird eine gesunde Alternative zu herkömmlichen Erzeugnissen gezeigt.

Die Sonderausstellung “Wölfe” trägt zur Aufklärung über das Leben und Verhalten dieser Tiere bei und setzt sich für deren Schutz ein. Im Rahmen des Programms wird auch der Film „Wölfe in Deutschland – Tot oder lebendig?“ vorgeführt.

Ein abwechslungsreiches Kinderprogramm sorgt dafür, dass auch die kleinen Besucher nicht zu kurz kommen und sich an verschiedenen Geschicklichkeitsspielen ausprobieren können. Ein bunter und unterhaltsamer Nachmittag für die ganze Familie!

Das Team des Nationalparkhauses freut sich auf Ihren Besuch! Eintritt frei.