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Tierschutz

Samstag, 24. Oktober 2009

Willkommen Wolf!

Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: Vortrag über die Rückkehr des Wolfes

Sankt Andreasberg. Es ist eine Sensation und aus Naturschutzsicht einer der größten Erfolge: Der vom Menschen ausgerottete und über Jahrhunderte verteufelte Wolf lebt wieder in Deutschlands freier Wildbahn. Die Tiere wurden nicht künstlich ausgesetzt, sondern haben auf eigenen Pfoten zurück gefunden. Der Urvater unseres Haushundes belegt die Eignung der vom Menschen besiedelten und intensiv genutzten Mitteleuropäischen Kulturlandschaft als seinen Lebensraum. Der Wolf ist kein Anzeiger von Wildnis, sondern ein perfekter Kulturfolger. Damit berührt er den Alltag von Schafhaltern, Jägern oder Waldbesuchern und wirft Fragen über das neue Zusammenleben auf.

Viele Menschen heißen den Wolf Willkommen, doch nicht immer ist der neue Nachbar Wolf unumstritten. Obschon er mit fünf Paaren die seltenste Tierart Deutschlands ist, werden Forderungen laut, den Bestand zu regulieren. Lässt Rotkäppchen grüßen und wird sich die Geschichte wiederholen? Oder wird sich bei uns die Einsicht durchsetzen, dass heutzutage die Nachbarschaft von Mensch und Wolf möglich ist - so wie es uns fast alle anderen europäischen Staaten vorleben.

Markus Bathen ist Mitarbeiter des NABU-Projektes „Willkommen Wolf!“ in der Lausitz, dort haben fünf Wolfsrudel ihre Heimat. Er berichtet über den aktuellen Stand bei Deutschlands wilden Wölfen und der Arbeit des Projektes: das konfliktarme Nebeneinander von Mensch und Wolf in unsere Landschaft. Und: Auch die Harzregion ist Wolf-Erwartungsland. Auch das wird Thema des Vortrags sein.

Ort: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1

Zeit: Mittwoch, 28.10., 19 Uhr

Eintritt frei

Info: Walter Wimmer, Dipl.-Biol., Leiter Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, TEl. 05582/92 30 74, Fax 05582/92 30 71, EMail: nationalparkhaus.st-andreasberg@nationalpark-harz.de, www.nationalparkhaus-sankt-andreasberg.de

Samstag, 4. Februar 2006

Schlag gegen Tierhandel gelungen: Jetzt spenden!

Liebe Naturfreundin, lieber Naturfreund,

dem NABU ist ein wichtiger Schlag gegen den kommerziellen Tier- und Jagdtrophäenhandel in Kirgistan gelungen. Der NABU Kirgistan konnte 22 bedrohte Marco-Polo-Schafe und Sibirische Steinböcke vor dem Verkauf ins Ausland retten. Die Tiere waren im Besitz eines nationalen Jagdvereins, der sie ursprünglich nach Slowenien veräußern wollte.

Doch jetzt müssen die Tiere versorgt werden. Der NABU benötigt dringend rund 15.000 Euro. Deshalb unser Appell an Sie: Helfen Sie mit, den geretteten Tieren eine artgerechte Pflege, Versorgung und Unterkunft zu ermöglichen.

Mehr Infos zur der Befreiungsaktion finden Sie unter:
http://www.nabu.de/m01/m01_08/04643.html